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Oberschule bereitet Schüler aufs Leben vor

Die BOS kann an ihrer Berufsorientierung festhalten: Rektorin Kerstin Berger (Mitte) traf sich mit den Partnern aus der Wirtschaft.
Die BOS kann an ihrer Berufsorientierung festhalten: Rektorin Kerstin Berger (Mitte) traf sich mit den Partnern aus der Wirtschaft. FOTO: Annett Igel-Allzeit
Spremberg. Während die Schüler noch Ferientage genießen, bereiten die Lehrer das neue Schuljahr vor. Kerstin Berger, Rektorin der Berufsorientierenden Oberschule Spremberg (BOS), traf sich am Mittwoch mit den Kooperationspartnern, die die Schule in der Berufsorientierung unterstützen. Annett Igel-Allzeit

Beginnen konnte sie die Runde mit guten Nachrichten: Es ist gelungen, den Titel der Berufsorientierung zu verteidigen. Bis 2021 ist er gesichert, ein Schild mehr ziert den Backsteinbau. 2013 bewarb sich die BOS erstmals erfolgreich um den offiziellen Titel. "Für die Rezertifizierung mussten wir eine nicht ganz leichte Frage beantworten: Was, so die Jury, machen wir jetzt anders als vor vier Jahren?" Vieles ist inzwischen normal. Was noch mit Vattenfall als Patenschaften zwischen ehemaligen Lehrausbildern und Schülern begonnen hatte, sichert heute das Projekt "Räuberleiter" mit dem Wirtschaftsförderer ASG und der Freiwilligenagentur Spremberg. Es gibt Praxislerntage in den Unternehmen. Berufseinstiegsbegleiter Ralf Lorenz von der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) und Annette Heger, Berufsberaterin der Agentur für Arbeit, unterstützen bei der Potenzialanalyse der Schüler. "Zwar sei jetzt an allen Oberschulen Pflicht, was wir einst begonnen haben. Aber das Ministerium rät Lehrern, die Fragen haben, sich die BOS in Spremberg anzuschauen", so die Rektorin stolz. Auch Kerstin Schenker, die die Bürgermeisterin vertrat, gratulierte der BOS und versicherte, dass der nötige Schulanbau kommt. Dann aber musste Kerstin Berger den Hausmeister rufen: Die Sparkasse Spree-Neiße, einer der Partner, brachte zum Schuljahresstart zwei Drucker mit.