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| 10:44 Uhr

Neuhausen sieht keinen Vorteil im Schulstandort Klein Gaglow
Neuhausen/Spree setzt eher auf Schule in Cottbus

Spree-Neiße. Im Standort Klein Gaglow wird kein Vorteil gesehen.

Grundsätzlich spricht sich die Gemeinde Neuhausen/Spree für die Errichtung einer weiterführenden Schule aus. Aber die Gemeindevertreter sehen den Standort nicht in Klein Gaglow am Annahofer Graben, sondern in Cottbus.

Lediglich für Schüler aus Groß Döbbern würde eine Schule in Groß Gaglow den Schulweg verkürzen, sagt Bürgermeister Dieter Perko (CDU). Für Schüler aller anderen Ortsteile der Gemeinde  sei es einfacher, nach Cottbus zu fahren. „Zudem“, so Dieter Perko, „arbeiten viele Eltern aus unserer Gemeinde in Cottbus.“

Gemeindevertreterin Adelheid Andreas fände es sogar sinnvoller, bestehende Schulen zu stärken und da, wo es erforderlich ist, einen Anbau zu planen, statt ganz neu zu bauen.

Nach einer gemeinsamen Beratung mit Vertretern aus Kolkwitz, Drebkau und Burg im September hat der Landkreis Spree-Neiße nun auch die Gemeinde Neuhausen/Spree und die Stadt Welzow um Stellungnahmen gebeten, weil sie zum Einzugsgebiet einer weiterführenden Schule im Südwesten des Landkreises gehören könnten.

(ani)