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| 18:25 Uhr

Entenrennen erfolgreich
Neues Spielzeug für „Grünschnäbel“

Kita-Leiterin Laura Biele (l.) und VS-Geschäftsführerin Melanie Federau präsentieren das Spielzeug, das jetzt den Kindern zugute kommt.
Kita-Leiterin Laura Biele (l.) und VS-Geschäftsführerin Melanie Federau präsentieren das Spielzeug, das jetzt den Kindern zugute kommt. FOTO: Arlt Martina
Spremberg. Spremberger Sprach-Kita profitiert nun vom Erlös des Entenrennens im Sommer auf der Spree.

Die Kinderaugen der 65 Steppkes der Kita „Grünschnäbel“ auf dem Spremberger Georgenberg werden in diesen Tagen aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Denn der Tisch mit neuem tollen Spielzeug ist gedeckt.

Im Sommer 2018 hatte die Volkssolidarität als Träger eine geniale Idee und startete ein großes Entenrennen anlässlich des Heimatfestes auf der Spremberger Spree. Melanie Federau als Geschäftsführerin der Volkssolidarität stöberte damals im Internet und konnte tatsächlich Enten in der Farbe grün auftreiben.  Denn das passt hervorragend zur Kita der Volkssolidarität, die den Namen „Grünschnäbel“ trägt.

200 Enten schipperten im Sommer zu diesem Anlass auf dem Wasser. Am Ende kam durch das Wettgeld für die Rennenten ein Betrag von 1750 Euro zusammen. Der Plan war schon damals, dass davon neues Spielzeug gekauft werden soll. Denn das vorhandene Spiel-Inventar dieser Kindereinrichtung ist schon mehr als 30 Jahre alt und es war nun wirklich an der Zeit, etwas Neues zu kaufen.

So verfielen Laura Biele, die neue Leiterin der Kita, und Melanie Federau, VS-Geschäftsführerin selbst in einen „Kaufrausch“ und wählten für alle fünf Gruppen pädagogisches Spielzeug aus, das auch als Kita-geprüft ausgewiesen ist.

Die Einrichtung ist eine „Sprach-Kita“. 30 Prozent der Kinder in diesem Haus haben Migrationshintergrund. So steht auch in der täglichen pädagogischen Beschäftigung das Bundessprachkonzept im Mittelpunkt. Nun bringt der Weihnachtsmann in den einzelnen Gruppen Puppen, Bausteine, Puppengeschirr, Gesellschaftsspiele, Zahlenzirkus und vieles mehr.

Das war der erste Teil, dafür wurden 1000 Euro ausgegeben. Für den Rest des Erlöses soll zudem noch pädagogisches Spielzeug für die Krippenkinder gekauft werden. „Auf jeden Fall werden wir auch 2019 noch einmal eine Version Entenrennen auf der Spree planen“, sagt Geschäftsführerin Melanie Federau. Für die gesamte Kita „Grünschnäbel“ ist 2019 eine Vollsanierung geplant.

(mat)