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Industrie- und Gewerbegebiet Welzow
Neues Areal eröffnet Perspektiven

Symbolischer Akt: Karl Laue, Bürgermeisterin Birgit Zuchold und Klaus Freytag zerschneiden feierlich das rote Band und eröffnen somit die zweite Teilfläche im Industrie- und Gewerbepark Ost in Welzow.
Symbolischer Akt: Karl Laue, Bürgermeisterin Birgit Zuchold und Klaus Freytag zerschneiden feierlich das rote Band und eröffnen somit die zweite Teilfläche im Industrie- und Gewerbepark Ost in Welzow. FOTO: Anja Guhlan / Guhlan Anja
Welzow. Die zweite Teilfläche im Industrie- und Gewerbepark Ost in Welzow wurde am Donnerstag feierlich eröffnet. Damit stehen weitere 4,5 Hektar für Ansiedlungen zur Verfügung.

Die Eröffnung der zweiten Teilfläche im Industrie- und Gewerbepark Ost in Welzow ist erfolgt: Am Donnerstagvormittag zerschnitten Bürgermeisterin Birgit Zuchold (SPD) sowie Klaus Freytag, Präsident des Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg, sowie Karl Laue, ehemaliger Betriebsleiter der einstigen auf diesem Areal befindlichen Zentralwerkstatt der Eintracht-Werke, das obligatorische Band.

Damit wurde die neu geschaffene Teilfläche mit zwei Planstraßen, die eine Länge von zusammen 600 Metern haben, feierlich übergeben. Sie schafft mit zusätzlichen 4,5 Hektar Raum für weitere Industrie- und Gewerbeansiedlungen. Zudem besitzt das Industrie- und Gewerbegebiet nun zwei Zufahrten – von der Spremberger Straße sowie von der Glashüttenstraße. In die Ertüchtigung des Standortes, der eine Bauzeit von fünf Jahren verschlungen hat, wurden insgesamt 4,5 Millionen Euro investiert.

„Ein langer, steiniger Weg liegt nun  hinter uns. Und wir können uns umso mehr darüber freuen, diesen zusammen gemeistert zu haben“, sagte Birgit Zuchold in ihrer Eröffnungsrede. Jetzt heißt es, die Industrie- und Gewerbeflächen zu vermarkten. „Die Lausitz steht in den kommenden Jahren vor großen Veränderungen. Die Strukturentwicklung hat begonnen. Ob sie zum Erfolg wird, hängt von uns allen ab. Daher bitte ich um den kommunalen und politischen Zusammenhalt für die Lausitz und die Wirtschaftsförderer des Landkreises, der Mittelzentren Spremberg und Senftenberg um tatkräftige Unterstützung bei einer erfolgreichen Vermarktung“, warb sie. Birgit Zuchold kann sich auf der neuen Teilfläche sowohl Branchen aus dem Maschinenbaubetrieb, dem Recyclingbereich, der Holz- oder auch der Glasindustrie vorstellen, sagte sie auf Nachfrage.

Das Unternehmen B&B Baumaschinen Service existiert bereits seit Jahren auf der Fläche. „Dem Geschäftsführer Gisbert Burgstaller war es damals durch seine Investition in den Erwerb des Grundstückes auch zu verdanken, dass die Stadt im Jahr 2012 Eigentümer einer Grundstücksfläche von etwa 15 Hektar werden konnte“, erläuterte die Bürgermeisterin. Der jetzige Leiter des Service beim B&B Baumaschinen Service, Carsten Kupsch, ist froh über die neue Erschließung der Teilfläche. „Endlich haben wir eine vernünftige Hausanschrift und eine schöne Zuwegung“, sagte er. Dennoch appelliert er, die Vermarktung der Flächen jetzt auch mit Tempo voranzubringen. Das Unternehmen B&B, dem selbst noch einige Flächen gehören, ist schon dabei, erste Flächen an neu anzusiedelnde Unternehmen zu übergeben.

(Anja Guhlan)