Diesen Termin nannte Geschäftsführerin Kathrin Möbius am Rande des Neujahrsempfangs, zu dem das Krankenhaus Spremberg am vergangenen Freitag geladen hatte. "Die Inbetriebnahme des Baus wird für uns die größte Herausforderung in diesem Jahr sein. Doch damit verbessern wir die technischen, räumlichen und klimatischen Bedingungen für unsere Mitarbeiter und Patienten im OP und im Intensivmedizin-Bereich um ein Vielfaches", erklärte sie.

Nach dem Abschluss der Baumaßnahmen werde das Krankenhaus mit der neuesten medizinischen Diagnostik- und Therapietechnik ausgestattet sein und sich noch mehr als bisher schon als ein modernes Gesundheitszentrum präsentieren können.

Kurz vor der Inbetriebnahme im Sommer will das Krankenhaus Transparenz demonstrieren: Bei einem Tag der offenen Tür sollen die Spremberger die Möglichkeit bekommen, die neuen Funktions- und Operationssäle in Augenschein zu nehmen, bevor das danach nur noch für medizinisches Personal und Patienten möglich sein wird.

Auch die Cafeteria, die sich jetzt noch im Foyerbereich des neuen Bettenhauses befindet, wird in den Anbau umziehen. "Im Bereich der jetzigen Cafeteria soll dann ein Raum der Stille entstehen", so Kathrin Möbius.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Christina Schönherr verwies darauf, wie wichtig das Krankenhaus als großer Arbeitgeber, als Wirtschaftsfaktor und als so genannter weicher Standortfaktor für die Region ist. Eine Wirtschaftlichkeitsprüfung habe Wege aufgezeigt, wie die Zukunft des Spremberger Krankenhauses mit kleinen Strukturänderungen noch zukunftsfähiger gemacht werden kann. "Dabei handelt es sich aber auf keinen Fall um den Abbau von Arbeitsplätzen", so Kathrin Möbius.

Zum Thema:
Das Krankenhaus Spremberg betreute 2011 insgesamt 5000 Patienten vollstationär.8000 Patienten wurden ambulant in der Rettungsstelle oder in der psychischen Ambulanz des Hauses registriert.300 Mitarbeiter sind im Krankenhaus beschäftigt - darunter mehr Fachärzte als je zuvor