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| 02:38 Uhr

Naturschutzbund ruft zur Vogelzählung auf

Spree-Neiße. Von Freitag bis Sonntag ruft der Naturschutzbund (Nabu) auch im Spree-Neiße-Kreis wieder zur großen Vogelzählaktion "Stunde der Wintervögel" auf. Naturfreunde zählen eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park und melden die Zahlen weiter.

Damit soll die Bestandsentwicklung von Vögeln im Siedlungsbereich erfasst werden. Im Mittelpunkt stehen vertraute Vogelarten, die den Winter hier verbringen wie Meisen, Finken, Rotkehlchen und Spatzen. Daneben sind aber auch zusätzliche Wintergäste wie Erlenzeisig und Seidenschwanz zu beobachten, die aus dem kälteren Norden und Osten nach Mitteleuropa ziehen. Der Nabu weist darauf hin, dass beim Vogelzählen auch Gärten, in denen nur wenige Vögel zu sehen sind, mit einbezogen werden sollten. "Rückgänge von Arten können wir nur mitbekommen, wenn wir auch die kleinen Zahlen erhalten. Gerade ein schleichender Rückgang würde sonst kaum auffallen", erklärt Christiane Schröder, Geschäftsführerin des Nabu Brandenburg. Der Nabu vergleicht zudem Vogelbeobachtungen zwischen Gärten mit und ohne Winterfütterung.

Die "Stunde der Wintervögel" funktioniert ganz einfach: Von einem ruhigen Plätzchen aus notiert man von jeder Vogelart, die man kennt, die höchste Anzahl, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu entdecken ist. Die Beobachtungen können bis 18. Januar an den Nabu gemeldet werden (am 9. und 10. Januar von 10 bis 18 Uhr an die kostenlose Rufnummer 0800 1157115 oder per Internet). Unter allen Einsendungen werden wertvolle Preise verlost.

Porträts der wichtigsten Wintervögel stehen auf www.stundederwintervoegel.de