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Namenstaufe für einen See

Dass Gewässer ihren Namen wechseln, das ist im Lausitzer Seenland eigentlich nicht so ungewöhnlich. Da wird aus einem Restlochgewässer ein See, der auch gerne noch mal umbenannt wird, damit am Ende ein durchgängiges System greift.

Nun hat aber auch der Muskauer Faltenbogen zahlreiche kleine Grubengewässer; laut Geoparkverwaltung rund 400 mehr oder weniger farbenfrohe, von den einige nur eine Nummer haben. Zum Tag des Geotops soll am kommenden Sonntag nun eines dieser Gewässer bei Kromlau einen Namen erhalten. Aber erst, nachdem Kinder am Bahnhof der Waldeisenbahn an der Weißwasseraner Teichstraße ab 10 Uhr "Wünsch-Dir-Was-Schiffchen" gebastelt haben. Nach der Bahnfahrt gibt es an der Alten Grube Herrmann auch das neue Entdeckerbuch, das mit Wandervorschlägen, Outdoor-Aktivitäten und weiteren Tipps zum eigenständigen Entdecken des Faltenbogens einlädt.

Bleibt am Ende nur die Frage, die am Sonntag beantwortet wird: Wie tauft man einen See? Wasser tröpfeln lassen? Jürgen Scholz