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Nächstes Jahr feiern Brigittenhofer wieder größer

Die Schalmeienkapelle Sabrodt feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen und begleitet die Siedler seit mehr als 40 Jahren.
Die Schalmeienkapelle Sabrodt feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen und begleitet die Siedler seit mehr als 40 Jahren. FOTO: Anja Guhlan/ang1
Schwarze Pumpe. In diesem Jahr wurde auf Künstler verzichtet, aber die Schalmeienkapelle Sabrodt ist seit mehr als 40 Jahren den Siedlern treu. ang1

Vor 84 Jahren entstand in Schwarze Pumpe die Wohnsiedlung Brigittenhof. Das alljährliche Siedlerfest ist auch nach all den Jahren bei den Einwohnern noch sehr beliebt. Auch die Sabrodter Schalmeienkapelle begleitet die Siedler seit mehr als 40 Jahren.

"In diesem Jahr fällt das Siedlerfest jedoch kleiner aus", räumt Vereinsvorsitzender Michael Hanko ein. So wurde erst vor Kurzem für die Tanzfläche auf dem Vereinsdomizil eine Überdachung errichtet. Zudem soll der Verein das Grundstück, auf dem das Vereinsdomizil steht, von der Stadt Spremberg abkaufen. Es muss gespart werden - auch deshalb traten am Abend keine Künstler mit einem Programm auf. "Im nächsten Jahr, zum 85. Siedlerfest, soll es aber wieder ein größeres Programm geben", verspricht Hanko.

Dennoch verstanden es die Siedler, auch in diesem Jahr zu feiern. Gestartet wurde das Siedlerfest traditionell mit dem Abholen des amtierenden Schützenkönigs und dem Festumzug. Gemeinsam zogen Siedler und die Schalmeienkapelle mit Pauken und Trompeten zum Brigittenhof, wo es Preiskegeln und -schießen und zahlreiche Kinderattraktionen gab.

Die Schalmeienkapelle Sabrodt mit elf angereisten Kameraden spielte noch das ein oder andere Ständchen. "Wir begleiten in unserer 50-jährigen Geschichte das Siedlerfest bereits seit mehr als 40 Jahren. Und darauf sind wir stolz", erklärt Günter Tumann von der Schalmeienkapelle Sabrodt, die seit 1967 besteht.

Nebenbei wurde im Schießstand noch der Schützenkönig ermittelt. Beim Schießen auf eine verdeckte Scheibe galt es, einen markierten Punkt aus fünf Metern möglichst nah zu treffen. Karin Sohn wurde neue Schützenkönigin. Zum ersten Ritter wurde Jens Preibisch gekürt, zum zweiten Ritter Monique Preibisch. Beim Ermitteln des Schützenkönigs dürfen nur die Siedler teilnehmen.

Der nächste Veranstaltungshöhepunkt steht schon bevor: Am 2. Oktober stampfen die Siedler, deren Gemeinschaft aktuell 35 Personen zählt, wieder das Sauerkraut.