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Nachwuchs muss vor allem Teamfähigkeit beweisen

Sophie Rademacher und Anthony Kunze (Jugendfeuerwehr des Amtes Peitz) haben als Angriffstrupp das 1. Rohr vor genommen.
Sophie Rademacher und Anthony Kunze (Jugendfeuerwehr des Amtes Peitz) haben als Angriffstrupp das 1. Rohr vor genommen. FOTO: zvg
Spree-Neiße. Der Leistungsnachweis der Jugendfeuerwehren hat einen klaren Rahmen: Bei der Abnahme der Leistungsspange auf dem Sportplatz des Drebkauer Ortsteils Casel überprüft der Fachbereich Wettbewerbe der Kreisjugendfeuerwehr Spree-Neiße die Leistungsfähigkeit der Jugendwehren in fünf Bereichen. red/js

"Die Bewertung erstreckt sich auf gute persönliche Haltung und geordnetes und geschlossenes Auftreten, auf Schnelligkeit und Ausdauer, auf Körperstärke und Körpergewandtheit und auf ausreichend feuerwehrtechnisches und allgemeines Wissen und Können", erklärt Stephan Winkler von der Kreisjugendfeuerwehr.

In allen Sparten werde eine erfolgsversprechende Gemeinschaftsleistung der Gruppe gefordert, bei der der Stärkere dem Schwächeren hilft. Dies sei die größte Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration in die Einsatzabteilung jeder Feuerwehr. Die Überprüfung der Jugendlichen im Alter von 15 bis 18 Jahren fand in diesem Jahr gemeinsam mit der Stadtjugendfeuerwehr Cottbus und den Jugendfeuerwehren des Landkreises Oberspreewald-Lausitz statt. Aus dem Landkreis Spree-Neiße stellten sich fünf Gruppen aus den Bereichen Drebkau, Döbern, Kolkwitz, Peitz und Welzow den Wertungsrichtern.

Zu den fünf Aufgaben des Tages zählten der vorgeschriebene Löschangriff, die Schnelligkeitsübung, das Kugelstoßen, ein 1500-Meter-Staffellauf und eine Abfrage von Wissen zu den Bereichen Organisation, Ausrüstung, Geräte, Löschmittel, Löschverfahren der Feuerwehr, der Unfallverhütung sowie Gesellschafts- und Jugendpolitik.

"Es gab in diesem Jahr überraschend gute Ergebnisse aller Gruppen im Vergleich zu den letzten Jahren", so Thomas Nothnick aus Kahsel vor der Verleihung der Leistungsspange.