| 12:04 Uhr

Fortsetzung folgt
Nachfolger für Filmnächte in Spremberg gefunden

Die Sprenberger Filmmnächte sollen vom Verein „Jugend und Soziales“ fortgesetzt werden. Das gaben die bisherigen organisatoren bekannt, die sich aus Kostengründen zurückziehen wollten. Ein Verein habe andere Finanzierungsmöglichkeiten.
Die Sprenberger Filmmnächte sollen vom Verein „Jugend und Soziales“ fortgesetzt werden. Das gaben die bisherigen organisatoren bekannt, die sich aus Kostengründen zurückziehen wollten. Ein Verein habe andere Finanzierungsmöglichkeiten. FOTO: Spremberger Filmnächte GbR
Spremberg. Das „größte Open-Air-Kino der Lausitz“ geht weiter. Darüber wurde am Donnerstag informiert. Zuletzt standen die Filmnächte als ein ganz spezielles Sommerangebot auf der Spremberger Freilichtbühne auf der Kippe.

Ende des vergangenen Jahres hatten die  Spremberger Filmnächte GbR den  Rückzug bekannt gegeben. „Eine breite Welle ehrlichen Interesses und ein starker Unterstützungswille begleiteten uns in den letzten Wochen“, wird Silvio Teschner von der Filmnächte GbR in einer am Donnerstag verbreitetet Pressemitteilung zitiert. „Gleichzeitig führten wir mit einigen professionellen Veranstaltern und lokalen Initiativen intensive Gespräche.“ Dabei sei es  um ein tragfähiges Veranstaltungskonzept und eine starke gemeinnützige Ausrichtung gegangen, die dem bisherigen Charakter der Veranstaltung entspricht. Mit dem Verein „Jugend und Soziales“ aus Spremberg sei nun so ein engagiertes Team gewonnen worden. Der  Verein werde ab dem 1. April das Open-Air-Kino weiterführen. Dieses Bündnis sei seit 2016 aktiv und hat schon mehrere Projekte in der Gemeinwesenarbeit der Stadt Spremberg umgesetzt. Vereinsvorsitzende Alexander Fritzke setzt „auf unsere Erfahrung bei der Projektentwicklung sowie eine mögliche Partnerschaft mit der Stadt und anderen Initiativen“. Auf jeden Fall werde man alles dafür tun, „die Qualität und Beliebtheit des Sommerkinos zu erhalten und zu steigern“.

Nach der erfolgreichen Übergabe soll der Fokus auf einer schnellen Programmerstellung, der Weiterführung von bestehenden Partnerschaften und der Abklärung von Fördermöglichkeiten liegen. Ansonsten soll sich besonders in diesem Jahr nur wenig ändern.

Eine grundsätzliche Neuausrichtung werde jedoch nicht ausgeschlossen. Besonders in Hinblick auf die finanzielle Absicherung ergäben sich neue Möglichkeiten, die die Übernahme der Filmnächte durch einen Verein mit sich bringt. Bei den Gesprächen seien alte und neue Ideen erörtert worden, die das Angebot stärken und den Veranstaltungsort weiterentwickeln könnten.

Filmnächte-Mitbegründer Andreas Thormann prophezeit: „Dem Open-Air-Kino der Region stehen spannende Zeiten bevor.“ Man werde dem neuen Veranstalter besonders bei Marketing und Werbung zur Seite stehen, so der Inhaber der Medienagentur „Chairlines“ aus Spremberg.

(js)