Der Wasserrohrbruch im neuen Spremberger Bürgerbüro ist Geschichte. Nicht nur die Stühle sind getrocknet, auch die nach einem Wasserrohrbruch geschädigten Räume konnten nach dem intensiven Einsatz von Trocknern inzwischen renoviert werden. Das bestätigt Stadtsprecher Alexander Adam. Seit Montag, 20. Juli, kann das Team des Bürgerbüros wieder alle Räume nutzen – die kleine Küchennische, das Büro der Sachgebietsleiterin und das Büro, das als Wohngeldstelle genutzt wird.
Zu dem schwerwiegenden Wasserschaden war es in der Nacht zum 7. Juli gekommen. Gegen 2.30 Uhr musste eine Havarie ausgelöst. Wie viel Wasser zu diesem Zeitraum bereits geflossen ist, kann niemand sagen. Mieter im Haus Bahnhofstraße 1 hatten das Rauschen bemerkt. Die Wohnung über dem Bürgerbüro, von der der Rohrbruch ausgegangen sein soll, steht leer. Im Zuge der Havarie musste der Strom eine Weile abgestellt werden. Für die Wohngeldstelle, die im Bürgerbüro an der Bahnhofstraße/Ecke Schloßstraße ihren Beratungsraum, musste für die nächsten Tage kurzfristig eine Übergangslösung gefunden werden.
Glück im Unglück war, dass der große Besucherbereich, wo unter anderem neue Ausweise und Urkunden in Auftrag gegeben werden, nicht betroffen war, so dass diese Dienstleistungen weiter angeboten werden konnten.

GeWoBa Spremberg kümmerte sich um Malerarbeiten

Um die Malerarbeiten hat sich die Gesellschaft für Wohnungsbau (GeWoBa) Spremberg gekümmert. Sie hatte der Stadt die Räume dieses Ladenbereiches vermietet, nachdem im Jahr 2019 der Auszug des Bürgerbüros aus dem stark sanierungsbedürftigen Bürgerhaus am Markt erfolgen musste. Lange war das Geschäft Friseur gewesen, aber auch Fische, Hamster, Meerschweinchen und jeglicher Heimtierbedarf waren hier verkauft worden. Längere Zeit hatte daraufhin der Laden leer gestanden. Erst im Herbst 2019 war das neue Bürgerbüro eingerichtet, die nötige Sicherheits- und Schließtechnik eingebaut und die Sanitäreinrichtungen auf den neusten Stand gebracht worden.
Weitere Schäden durch den Wasserrohrbruch zum Beispiel am Mobiliar hat die Stadt Spremberg inzwischen der Versicherung gemeldet, sagt Alexander Adam. „Ansonsten“, so der Stadtsprecher, „hatte die Stadtverwaltung noch personelle Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Schadensereignis.“
Weitere Artikel aus Spremberg und Umgebung finden Sie hier.