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Nabu startet Mal- und Fotowettbewerb

Blumenwiesen entdecken sollen Kinder und Schüler mit dem Foto- und Malwettbewerb des Spremberger Nabu-Regionalverbandes.
Blumenwiesen entdecken sollen Kinder und Schüler mit dem Foto- und Malwettbewerb des Spremberger Nabu-Regionalverbandes. FOTO: S. Kobold/fotolia
Spremberg. Blühende Wiesen gesucht: Kinder und Jugendliche sollen Blumen an Feldern, Wäldern und auch mitten in der Stadt festhalten. Annett Igel-Allzeit

Die Blumenwiese wird jetzt auch zum Thema eines Foto- und Malwettbewerbes für Kinder und Schüler bis 16 Jahre. Drauf weist Harald Peschel hin, der verantwortlich für die Öffentlichkeit der Spremberger Naturfreunde verantwortlich zeichnet. "Blühende Wiesen", so Harald Peschel, "sind für viele Tiere wichtig - als Nahrung und als Zuhause. Aber diese Wiesen werden immer weniger."

Der Spremberger Nabu schickt die Kinder und Teenager deshalb auf die Suche - an die Felder, an Waldränder, in die Gärten und auch mitten in der Stadt. Es darf gemalt, gezeichnet, gebastelt und fotografiert werden. Bis zum 30. August kann jeder Teilnehmer bis zu drei Bilder oder Fotos einreichen. Name, Anschrift und Alter sollten auf der Rückseite vermerkt sein. Und abgegeben werden können all die Arbeiten entweder persönlich in der Spremberger Touristinformation oder auf dem Postweg ( Nabu-Regionalverband Spremberg, Lutherstraße 21, 03130 Spremberg.)

"Wir wollen die Bilder und Fotos gern veröffentlichen, sie zu Ausstellungszwecken verwenden", erklärt Peschel das Ansinnen der Spremberger Naturschützer. Nach seiner Jahresmitgliederversammlung hatte der Nabu-Regionalverband die Aktion Blumenwiese ausgerufen und das Gespräch mit der Stadtverwaltung und den Ortsvorstehern gesucht.

Nach Informationen der Stadtverwaltung Spremberg sollen beispielsweise in Haidemühl in dem Park der Erinnerung auf den Flächen am Weg zur Anglerhütte mehr Wiesenblumen blühen dürfen. Auch die besonnten Flächen im Spremberger Stadtpark sind für das Projekt geeignet. Hinzukommen sind außerdem die Überhangflächen auf Friedhöfen in mehreren Spremberger Ortsteilen. Bereits geklärt ist die Nutzung der nicht benötigten Bereiche auf den Friedhöfen in den Ortsteilen Terpe, Schwarze Pumpe Nord, Graustein, Schönheide, Sellessen, Bühlow, Türkendorf und Weskow - sowie für den Waldfriedhof und für den Georgenberg-Friedhof in Spremberg selbst.