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| 01:38 Uhr

Nabu klärt über Lausitzer Mitbewohner auf

Spremberg. Zahlreiche Spremberger und Gäste haben am Wochenende das neue Wolfsbüro des Naturschutzbundes (Nabu) in der Badergasse in Augenschein genommen. Büroleiter Marcus Bathen hatte zu tun, um die zahlreichen Fragen der Besucher zu beantworten. Torsten Richter/trt1

So wollte Marion Wende aus Spremberg wissen, warum es so schwer sei, einen Wolf in freier Wildbahn zu erblicken. "Ich habe noch keinen gesehen, sehne mich aber nach einem solchen Erlebnis." Sie sei öfter in der Slamener Heide unterwegs, in der das Spremberger Rudel lebt. "Doch ein Graupelz ist bislang noch nicht aufgetaucht", so die 47-Jährige. Bathen verwies auf die natürliche Scheu der Wölfe vor den Menschen.

Er sei froh darüber, dass ihm noch kein Wolf über den Weg gelaufen ist, so der Spremberger Norbert Anspach. "Beim Pilzesuchen brauche ich jedenfalls keinen", erklärte der 49-jährige Grafiker. Er findet es gut, dass mit dem Wolfsbüro die Öffentlichkeitsarbeit verstärkt werde. "Schließlich gibt es zwiespältige Meinungen über den Wolf. Da besteht viel Aufklärungsbedarf."

Wolfsexperte Bathen war mit dem ersten Bürotag zufrieden: Rund 60 wissbegierige Leute hatte er gezählt.

Exkursion am 17. August, Anmeldung: 0172 6453537, Treffpunkt 9.30 Uhr, Wolfsbüro.