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| 19:43 Uhr

Wettbewerb der Musikschüler am Klavier
Junge Musikfreunde geben sich gegenseitig Inspiration

 Stolz konnten am Ende alle sein, wie die Teilnehmer der Altersgruppe drei der Neun- bis Zehnjährigen. 
Stolz konnten am Ende alle sein, wie die Teilnehmer der Altersgruppe drei der Neun- bis Zehnjährigen.  FOTO: Detlef Bogott
Spremberg. Beim innerschulischen Klavierwettbewerb der Musik- und Kunstschule des Landkreises Spree-Neiße präsentierten sich junge Talente.

Die Musik- und Kunstschule „Johann Theodor Römhild“ hatte am Wochenende alle Musikfreunde zum innerschulischen Klavierwettbewerb in den Podiumssaal nach Spremberg eingeladen. Zum nunmehr 23. Mal fand der jährlich abwechselnd in Forst und Spremberg ausgerichtete Wettbewerb für junge Pianisten bis 18 Jahre statt. Insgesamt haben 44 junge Künstler an dem Wettbewerb teilgenommen. Die Nachwuchsmusiker traten am Samstag und am Sonntag in insgesamt sechs Altersgruppen an. Zahlreiche Eltern, Großeltern und Gäste fieberten mit den jungen Musikschülern. Vor allem aber ging es um die Musizierfreude und die gegenseitige Inspiration.

Einer von den jungen Musikern  war der zehnjährige Ephraim Belka aus Spremberg, der am Samstag mit Mutti Peggy, Vati Danny und Oma Adelheit das Geschehen sehr genau verfolgte. Ephraim spielt seit vier Jahren Klavier bei Elena Kundt. Alles begann auch im Kulturschloss vor vier Jahren im Sommer bei einem Tag der offenen Tür der Musik- und Kunstschule. Flöte und Violine hatte Ephraim damals gut vorgespielt, sein Herz aber schlägt für das Klavier. Mit der Nummer 28 war Ephraim der letzte Teilnehmer in in seiner Wertungsgruppe. Drei Stücke standen auf dem Programm bei den Schülern; Ephraim entschied sich für die Piano-Stücke ,,Moonrise“, „Street Beat“ und „Über dem Wasser“. Alles klappte prima. Dann hieß es abwarten, was die Jury entscheidet.

Jeder der jungen Künstler erhielt als Anerkennung eine Urkunde und einen Erinnerungspreis. Für Ephraim und auch für die anderen Teilnehmer der Gruppe hatte wie in allen weiteren Gruppen die Anspannung mit dem Überreichen der Urkunde dann ein Ende. Über 20,6 Punkte und das Prädikat ,,sehr gut“ konnte sich Ephraim mit seinen Eltern und seiner Großmutter freuen. Die gute Leistung spornt Ephraim jetzt an. Auch seine Mutter Peggy hat das Musikmachen angesteckt: Die ,,Bummi“-Kita-Erzieherin hat angefangen Gitarre spielen zu lernen.

Altersgruppensieger in der Gruppe drei wurde am Samstag bei den Neun- bis Zehnjährigen mit 25 Punkten Julian Ortmann aus Spremberg. Er darf nun den Wanderpokal mit nach Hause nehmen.

In der Altersgruppe bis sechs Jahre bekam Kito Kosel und bei den Sieben- und Achtjährigen Helena Nowka den Wanderpokal am Samstag überreicht.

Am Sonntag ging es dann mit dem Wettbewerb weiter. Hier holten sich in den Altersklassen vier Luise Nowka, in der fünf Josef Biener und der sechsten Kategorie Leonie Bullan den Wanderpokal. Alle Teilnehmer bekamen von Dieter Gericke und Elena Kundt neben der obligatorischen Urkunde auch ein Erinnerungsgeschenk. Neben den Wanderpokalgewinnern in den jeweiligen Altersgruppen freuten sich auch die Musiklehrer Elena Kundt, Sarah Smith, Mario Strosser, Dieter Gericke, Stefanie Rösler, Elena Vinogradova,Simone- und Christiane Gehrsdorf.

Der Wettbewerb fand in diesem Jahr vergleichsweise zeitig statt, da einerseits das Schuljahr bereits Mitte Juni endet und das Zeitfenster bis dahin sehr knapp bemessen ist. Andererseits sollte er den Schülern mit einer Delegierung zum Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ die Möglichkeit einer optimalen Vorbereitung mit einem aktuellen Vorspiel geben. Der Landswettbewerb findet vom 21. bis 23. März in Eberswalde statt. So hatten zum Beispiel Maria Lena Kohlstock (9 Jahre, Klavier) aus Forst und Clara Schiemenz (12 Jahre, Querflöte) aus Spremberg, die im Regionalwettbewerb in der Duowertung „Klavier und ein Holzblasinstrument“ einen hervorragenden Erfolg und damit eine Delegierung zum Landeswettbewerb erhielten, sich auch am Wochenende noch einmal mit ihrem Wettbewerbsprogramm öffentlich vorgestellt.

Die Ausschreibung des innerschulischen Wettbewerbes gibt der jungen Pianistin den Raum großer Variabilität, weil solistische Beiträge gleichberechtigt neben dem Ensemblespiel gewertet werden.

 Stolz konnten am Ende alle sein, wie die Teilnehmer der Altersgruppe drei der Neun- bis Zehnjährigen. 
Stolz konnten am Ende alle sein, wie die Teilnehmer der Altersgruppe drei der Neun- bis Zehnjährigen.  FOTO: Detlef Bogott
(dbo)