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Mit Traktor und Strohbinder zur Mahd

Der Heimatverein Terpe zeigt mit alter Technik wie mühevoll früher die Getreidemahd war.
Der Heimatverein Terpe zeigt mit alter Technik wie mühevoll früher die Getreidemahd war. FOTO: Detlef Bogott/dbo1
Terpe. Beim zweiten Getreidefest unter der Regie des Heimatvereins Terpe ist am Sonntag die Getreidemahd mit Kornsensen vorgeführt worden. Neu in diesem Jahr allerdings war der Einsatz von technischen Hilfsmitteln wie ein Strohbinder und einem Traktor. Detlef Bogott / dbo1

Etliche Besucher wollten sich diesen Spaß nicht entgehen lassen und kamen zu Sielows Feld. Lothar Hopka steuerte seinen Traktor aus dem Jahre 1955, an dem ein Strohbinder aus dem Jahre 1943 angekoppelt war. Joachim Klammer hatte sich das Unikat zugelegt. Bis auf einige wenige kleine technische Bremser klappte mit der alten Technik alles prima.

Die Besucher staunten nicht schlecht, wie robust die alte Technik noch arbeitet. Aber auch das Mähen mit alten Kornsensen wurde anschaulich vorgeführt. Vor allem jüngere Besucher konnten sich einen Eindruck verschaffen, wie hart die Arbeit früher auf dem Feld war. Wer wollte, konnte auch versuchen, eine Garbe per Hand zu bündeln.

Aber es wurde nicht nur gearbeitet, eine zünftige Feldvesper mit Terpschen Bauernbrot, Kuchen, Kaffe und deftigen Schmalzstullen gehört beim Getreidefest ebenso dazu. Die Renner waren wieder die Kuchen von Bäckermeisterin Marion Klammer. Streusel- und Zuckerkuchen standen da ganz oben in der Geschmacksliste.

Mit dieser Aktion ermöglicht der Heimatverein es auch dem Archäotechnischen Zentrum in Welzow, sein Dach mit dem Stroh weiter einzudecken.

Im nächsten Jahr wird es auf Sielows Feld am Nordgraben dann wieder ein Kartoffelfest geben, kündigen die Mitglieder des Heimatvereins an..