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| 01:02 Uhr

Mit sechs Naturtönen zur Jagd geblasen

Jämlitz-Klein Düben.. Wenn die vier Männer in Grün in ihre Hörner blasen, horchen die Jäger auf.

Wolfgang Franke, Raik Rattke, Egbert Schmidt und Volker Krautzig sind seit 1986 als Jagdhornbläsergruppe Jämlitz-Klein Düben eine eingeschworene Truppe und umrahmten schon viele Jagden musikalisch.
Obwohl der Tonumfang dieser Instrumente mit meist sechs Naturtönen sehr bescheiden ausfällt, erfordert das Spiel ein großes Maß an Können und jahrelanges Üben. „Wir sind alles Autodidakten und betreiben das Jagdhornblasen nur als Hobby“ , sagt Wolfgang Franke. Inzwischen haben sie sich bei ihren regelmäßigen Proben schon ein gewaltiges Repertoire erarbeitet und können die Leute über 90 Minuten unterhalten. Das Jagdblasinstrument dient bei der Jagd zur akustischen Verständigung über große Entfernungen. Durch die relativ weit auseinander liegenden Tonstufen sind die Signale über größere Entfernungen und bei schlechten Wetterbedingungen leicht erkenn- und definierbar. Doch die vier Mitglieder der Jagdhornbläsergruppe Jämlitz-Klein Düben schmettern nicht nur bei der Jagd in ihre Hörner, sondern auch bei geselligen Anlässen. In erster Linie sind es allgemeine Signale wie die Begrüßung, Jagdsignale beim Aufbruch zur Jagd und Totsignale, wenn der Hirsch verendet ist.
„Gern würden wir uns musikalisch verstärken und suchen deshalb Interessenten, die ein Jagdhorn beherrschen und in unserer Gruppe mit musizieren möchten“ , sagt Volker Krautzig. Interessenten können sich unter der Telefonnummer (035771) 5 57 22 melden.