ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:50 Uhr

Mit Filterbrunnen und Reinigung gemeinsam gegen die braune Spree

Senftenberg/Cottbus. Gemeinsam gegen die braune Spree: Der Bergbausanierer Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) und der Bergbaukonzern Vattenfall wollen jährlich etwa drei Millionen Kubikmeter eisenhaltiges Grundwasser in der Grubenwasserbehandlungsanlage Schwarze Pumpe reinigen. Der Vertrag ist jetzt unterzeichnet worden. red/SvD

Die LMBV ihrerseits errichtet Filterbrunnenabfangriegel entlang besonders stark belasteter Flussabschnitte. "Dadurch wird das stark eisenhaltige Grundwasser, bevor es in die Gewässerabschnitte exfiltriert, gehoben und kann nachfolgend einer Behandlungsanlage zur Enteisenung zugeführt werden", teilt die LMBV mit.

Ein solcher Brunnenriegel soll auch am östlichen Ufer der Kleinen Spree unmittelbar vor der Mündung in die Spree installiert werden. 2015 wird der Bergbausanierer die Brunnen in Betrieb nehmen. LMBV-Sprecher Uwe Steinhuber zufolge werden für die Ableitung des zu hebenden Grundwassers eine rund 1000 Meter lange Anschlussleitung zur vorhandenen Entleerungsrohrleitung "Nochtener Wasser I" verlegt. Vattenfall werde dann das eisenhaltige Grundwasser in Schwarze Pumpe reinigen.

Wenn der Pilotbrunnen seine Testphase besteht, könne der Brunnenriegel an der Kleinen Spree um weitere Filterbrunnen erweitert werden, so LMBV-Sprecher-Steinhuber.