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Mit dem Feriencamp einmal um die ganze Welt

Schwarze Pumpe.. „Ihr habt das ganze Schuljahr hinweg fleißig gelernt und euch jetzt auch etwas Erholung verdient“ , mit diesen Worten eröffnete Sprembergs Bürgermeister Dr. Klaus-Peter Schulze gestern Morgen das dritte Feriencamp an der Grund- und Gesamtschule in Schwarze Pumpe. An der Eröffnungsveranstaltung nahmen rund 130 Feriencampkinder teil. Von André Kurtas


„Feriencamp in Anderswo, gute Laune sowieso“ lautet das Motto des diesjährigen Camps. Unter der Leitung von Gabriele Kastner, Dagmar Blume, Ilse Koch und Ingelore Paulick wird in diesen Sommerferien so einiges auf die Beine gestellt.
In jeder der sechs Ferienwochen können die Kinder virtuell ein anderes Land bereisen. Unter anderem geht es nach Frankreich und vom 14. bis 18. Juli sogar über den großen Teich bis nach Mexiko – dort werden dann Sombreros und Kakteen aus Styropor gebastelt.
Bürgermeister Dr. Klaus-Peter Schulze dankte am Montag den zahlreichen Helfern, die das Feriencamp vorbereitet hatten. Die Unterstützung sei auch aus dem parlamentarischen Raum, zum Beispiel von Birgit Wöllert gekommen, sagte Schulze. Auch viele Unternehmen der Region hätten zum Gelingen des Camps beigetragen.
„Über 2000 Euro wurden an Bargeld zur Verfügung gestellt“ , sagte Schulze. Spremberg sei eine der ganz wenigen Kommunen im gesamten Land Brandenburg, die ein zentrales Feriencamp organisieren und selbst auch durchführen würde, sagte Schulze.
Zahlreiche Erzieherinnen und Betreuer der Stadtverwaltung haben das Camp seit langem vorbereitet und ein interessantes und unterhaltsames Ferienprogramm erarbeitet.
„Große Unterstützung bekommen wir auch durch einige Praktikanten, die zum Teil aus sozialen Berufen kommen und sich bei uns gemeldet haben, um bei der Durchführung zu helfen“ , sagte Sozialamtsleiterin Rita Richter. Die hatte gestern gleich noch einen Grund zur Freude. Nachträglich zu ihrem Geburtstag, den die Sprembergerin am Wochenende feiern konnte, bekam sie von Birgit Wöllert unter großem Applaus der Feriencampkinder einen Blumenstrauß überreicht.
Schulze wünschte sich am Eröffnungstag, dass die geplanten Veranstaltungen erlebnisreich und harmonisch über die Bühne gehen mögen und dass alle Beteiligen gut miteinander auskommen.
Geplant sind unter anderem zwei Fahrten nach Dresden sowie auf die Kulturinsel nach Einsiedel (bei Rothenburg).