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Spremberg
Mit Beharrlichkeit am Traumberuf

Jessica Brunn stammt aus Bayern. Den praktischen Teil ihrer Ausbildung als Tierplfleger absolviert sie auf der  Thunder Horse Ranch in Drieschnitz. Die Katzen sind da eher zur Entspannung hilfreich.
Jessica Brunn stammt aus Bayern. Den praktischen Teil ihrer Ausbildung als Tierplfleger absolviert sie auf der Thunder Horse Ranch in Drieschnitz. Die Katzen sind da eher zur Entspannung hilfreich. FOTO: Arlt Martina
Drieschnitz. Eigentlich kommt Jessica Brunn aus Bayern – aber sie ist nach Drieschnitz gekommen, um Tierpfleger zu werden.

Was verbirgt sich eigentlich hinter dem Beruf Tierpfleger? Die 26-jährige Jessica Brunn will es genau wissen. Sie  ist im ersten Lehrjahr. Übers Internet stieß die aus Bayern stammende Jessica Brunn auf Doreen Hobrak und ihre „Thunder Horse Ranch“ in Drieschnitz. knüpfte auf der Pferdemesse in Essen den ersten Kontakt und war schon 2013/14 in ihrem Bundesfreiwilligenjahr auf dem Hof. Die Chemie stimmte und so ist sie auch jetzt wieder im Rahmen ihrer praktischen Ausbildung  in Drieschnitz. Neben ihrer Arbeit kümmert sich die junge Reiterin natürlich auch  um ihr eigenes Pferd namens „Dream“. Dabei beginnt derArbeitstag auf der Thunder Horse Ranch für sie um 7 Uhr ist Arbeitsbeginn. Immerhin sind 45 Pferde zu versorgen und ist Hilfe auch beim Reitunterrich gern gesehen. Gegen 18 Uhr zieht langsam Ruhe auf der Ranch ein.

„Es ist auch schwere Arbeit“, sagt Pferdewirtin Doreen Hobrak, die Chefin des Hofes in Drieschnitz. . „Ich bin froh, dass sie bei uns ist“, sagt die Chefin über ihre auszubildene. „Auf einem Reiterhof ist man bei Wind und Wetter draußen, das nicht immer einfach. Ohne  fleißige Helfer ist die Arbeit kaum zu bewältigen.“ Seit 2015 hat sie die Ausbildungsberechtigung in der Tasche.  Jessica Brunn ist die erste Auszubildende auf der Thunder Horse Ranch. Jedes Jahr besteht auch die Möglichkeit, ein bis zwei Praktikanten aufzunehmen. Es kann der Bundesfreiwilligendienst oder auch das Freiwillige soziale Jahr absolviert werden. „Mit dem Beruf Tierpfleger können die Azubis sich unterschiedlichen Tierarten widmen. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, sei es ein Zoogeschäft, der Tierpark, ein Tierheim oder auch eine Pension für Katzen und Hunde. Tierkliniken oder Reitlehrerin können weitere Chancen sein“, erklärt Doreen Hobrak die Betätigungsvielfalt, die sich eröffnet. Sie selbst würde auch einen Tierpfleger in der Richtung „Tierheim und Tierpension“ ausbilden.

Davor ist allerdings Schnuppern angesagt. Allerdings für die Menschen. In knapp einem Monat, am  6. Mai, richtet Doreen Hobrak wieder  ab 13 Uhr einen Tag der offenen Tür auf ihre Ranch in Drieschnitz aus.

(mat)