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Ministerium ordnet Schlammproben an

Welzow/Potsdam. Ein Bericht des brandenburgischen Umweltministeriums zu den Schlammproben am Welzower Tagebau steht auf dem Programm einer Konferenz am Mittwoch, 14. Juni, im Potsdamer Landtag. René Wappler

Die Mitglieder des Umweltausschusses werden sich dort auch mit der Arbeit des Forschungsinstituts für Bergbaufolgelandschaften befassen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland (BUND) hatte im April erklärt, von seinen Mitgliedern entnommene Schlammproben aus den Fließen rund um den Tagebau Welzow-Süd wiesen zu hohe Arsenwerte auf, außerdem zu starke Konzentrationen von Kupfer, Nickel und Zink. Der bündnisgrüne Landtagsabgeordnete Benjamin Raschke stellte am 1. Juni einen Antrag auf Bewertung und Konsequenzen seitens des Umweltministeriums. Deshalb sieht die Tagesordnung des Ausschusses für den 14. Juni diesen Bericht vor.