| 12:37 Uhr

Keine Gesundheitsgefahr
Minister äußert sich zu Staub in Pumpe

Spremberg/Potsdam.

Trotz teurer und umfangreicher Untersuchungen lässt sich die Ursache für den Staubniederschlag der vergangenen Jahre in Schwarze Pumpe nicht mehr feststellen: Das bestätigt die Landesregierung in Potsdam, nachdem der Immissionsschutzbeauftragte der Lausitz Energie Bergbau AG (Leag), Jens Höhna, die Messerergebnisse des Unternehmens bei einer Konferenz des Ortsbeirats präsentiert hat. Die Landtagsabgeordnete Heide Schinowsky (Bündnis 90/Die Grünen) fragte bei der Landesregierung nach, ob es neue Erkenntnisse in Bezug auf Staub im Spremberger Ortsteil gibt, über den sich Einwohner beklagt hatten. Aus der Antwort von Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) geht hervor, dass die Leag bereit ist, „bei zukünftigen gravierenden Episoden diesen Ereignissen weiterhin nachzugehen“. Vorerst gelte die Studie als beendet. Eine Gesundheitsgefahr für die Einwohner bestehe nicht. Ortsvorsteher Göran Richter hob den Einsatz der Leag bei der Ursachenforschung hervor.

(wr)