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Melodien von Chaplin bis Bernstein

Spremberg.. „Bonjour Madame“ . Mit diesem Titel wurden am Samstagabend nicht nur die Damen, sondern auch die männliche Konzertbesucher im Gemeindehaus der Kreuzkirche musikalisch begrüßt. Von André Kurtas

Im Rahmen des 16. Spremberger Musiksommers stand ein Konzert mit Martin von Hopffgarten (Cello) und Clemens Kröger (Flügel) auf dem Programm. Unter dem Motto: „Chaplin, Gershwin und Bernstein“ erwartete die Konzertbesucher ein unterhaltsamer beschwingter Abend mit zum Teil bekannten Melodien. Der Wunsch, diesen musikalischen Leckerbissen zu genießen, war bei den Sprembergern so groß, dass noch zusätzlich Stühle herangeschafft werden mussten, um jedem Besucher einen Platz anbieten zu können.
Die beiden Hamburger Künstler hatten sich bereits in der Vergangenheit durch ihr hingebungsvolles, temperamentvolles Spiel auch international einen guten Namen gemacht. So sind sie Gastdozenten an verschiedenen Universitäten, insbesondere in Lateinamerika.
In Spremberg erweckten sie musikalisch auch den berühmten Stummfilmkomiker Charly Chaplin wieder zum Leben, der viele seiner Filmmusiken selber komponierte und sogar Cello gespielt hat.
Das dargebotene Konzert der beiden Musiker beinhaltete heiter melancholische, wie auch intellektuelle und hochvirtuose Facetten. Die Palette reichte dabei von Songs aus „Porgy and Bess“ über die von George Gershwin komponierte „Rhapsody in Blue“ , die von beiden Musikern für Cello und Klavier arrangiert wurde, bis hin zu vier Stücken aus der „West Side Story“ von Leonard Bernstein.
Das Spremberger Publikum war begeistert und geizte nicht mit Applaus.
Bereits am 9. August findet in Spremberg das nächste Konzert für Flöte, Harfe und Orgel im Rahmen dieser Konzertreihe statt.