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| 17:40 Uhr

Übrigens
Wenn kleine Piepmätze schockieren

 Torsten Richter-Zippack
Torsten Richter-Zippack FOTO: Steffen Rasche
Wer einen kleinen Vogel sieht, dürfte kaum an etwas Böses denken. Sind sie nicht niedlich, die kleinen Federbälle, die sich im Staub baden, die kleinste Pfütze zur Tränke nutzen und in aller Hergottsfrühe mit dem Trällern beginnen?

Wohl wahr. Doch es gibt noch eine andere Seite der angeblich so sympathischen Flatterer. Und zwar im Straßenverkehr. Nähert sich ein Auto, tauchen aus Gras und Staub am Straßenrand, quasi aus dem Nichts, Vögel verschiedener Arten auf. In quasi letzter Sekunde tippeln sie davon oder fliegen weg. Natürlich nicht ohne Schock für den Zweibeiner hinterm Lenkrad. Der wegen eines Piepmatzes womöglich eine Vollbremsung hinlegt. Oder auf die Gegenfahrbahn gerät. Möglicherweise schon sein Ende vor Augen hat. Und was machen die Schuldigen? Singen einfach weiter ihr Lied. Als ob nichts gewesen wäre.