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| 19:33 Uhr

Übrigens
Sprembergern kann das passieren

 Annett Igel-Allzeit
Annett Igel-Allzeit FOTO: LR / Sebastian Schubert
Spemberg. Gut, dass Spremberg trotz der braunen Brühe eine Kanuten-Stadt ist. Auf der Spree lernen schon junge Spremberger  fürs Leben. Sie trainieren das Gleichgewicht, müssen sich aufeinander verlassen, dürfen selbst mit 16 Lenzen ihre Wechselsachen nicht vergessen. Von Annett Igel-Allzeit

Sogar im Sportunterricht paddeln sie jetzt: Damit sie an teambildenden Paddeltouren später im Berufsleben wirklich Spaß haben. Aber es ist nicht ganz ohne. Zumindest für ängstliche Eltern. Oma hat vom Kentern zuerst erfahren und die spreegetränkten Sportsachen in die Waschmaschine gestopft. Er habe sich unter der Brücke ein bisschen zu scharf in die Kurve gelegt, erzählt Sohnemann. Na ja, und es habe ein bisschen gedauert, bis ihn die Klassenkameraden mit dem Kanu unterm Arm in der Spree entdeckten. Zum Glück war so ein echter Kanute unter den Jungen. Der schickte ihn zehn Minuten unter die heiße Dusche. Das hat geholfen, auch gegen den Schreck – falls auch Sie mal in die Spree fallen. Schließlich fließt sie wieder höher, die Baggerarbeiten sind abgeschlossen.