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| 02:53 Uhr

Mehrheit diente nur einem Zweck

Rene Wappler
Rene Wappler FOTO: M. Behnke (DC)
Kommentar. Falls noch irgendjemand glaubte, dass sich aus der Bürgermeisterwahl vom Januar auf das Ergebnis der Kommunalwahl schließen lasse, dürfte sich diese Annahme nun zerschlagen haben. Beide Ereignisse folgen verschiedenen Gesetzen.

Nicht nur in Spremberg, sondern auch in anderen Städten.

Ein Blick zurück: Im Januar gelang es noch einer Koalition von SPD und Linken, zur Stichwahl eine breite Mehrheit für Christine Herntier zu mobilisieren. Der damalige CDU-Fraktionschef Hartmut Höhna musste eine Niederlage einstecken.

Heute jedoch präsentiert sich die CDU so stark, als hätte es die verlorene Wahl nie gegeben. SPD und Linke stellen unterdessen fest, dass ihre klare Mehrheit vom Januar dem Zweck diente, eine parteilose Kandidatin ins Rathaus zu bringen - und somit nicht von Dauer war.

Unabhängig von Parteien präsentieren sich auch die Bürgerinitiativen, von denen "Die nächste Generation" als der große Gewinner aus dem Votum der Spremberger hervorgeht. Ob sie auf Dauer tatsächlich auf die Machtkämpfe der klassischen Politik verzichten können - das dürfen sie jetzt unter Beweis stellen. r.wappler@lr-online.de

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