ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 15:53 Uhr

Spremberg
Kommunen kämpfen mit personellen Engpässen

Spremberg/Welzow. Mit 215 Mitarbeitern mehr kann der Landesbetrieb Straßenwesen künftig seine Baustellen planen und voranbringen. Das kündigte Ines Jesse, Staatssekretärin des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung, in Spemberg an.

Eine gute Nachricht für Kommunen, die Projekte mit dem Landesbetrieb umsetzen. Doch Sprembergs Bürgermeisterin Christine Herntier konnte sich den Seufzer nicht verkneifen: Sie würde sich für Planungen und Fördermittelanträge gern mehr Mitarbeiter im Rathaus leisten können.

Auch Welzow hat personelle Engpässe. „Derzeit arbeiten wir unter extremen Bedingungen in allen Fachbereichen“, so Bürgermeisterin Birgit Zuchold (SPD). Krankheits- und urlaubsbedingte Ausfälle seien zu kompensieren, zwei neue Mitarbeiterinnen in der Kämmerei und die Auszubildende im Einwohnermeldeamt einzuarbeiten. Hinzu kommen Umstrukturierungen in Kämmerei und Bauverwaltung. Der Haushaltsplan und der laufende Betrieb sind zu gewährleisten. Helmut Franz (SPD) träumt davon, den Haushalt mal zum Vorjahresende beschließen zu können. „Zwei Mitarbeiter werden die Kämmerei bis Jahresende verlassen. Da brauchen wir Fachleute“, sagt er. Die Jahresabschlüssen stehen in Welzow ab 2011 aus. Also Aufgaben an fremde Büros abgeben? Personal einzustellen, sei nicht nur ein finanzielles Problem. „Fachleute überhaupt zu finden, ist schwer“, so Birgit Zuchold.