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| 18:46 Uhr

Junge Kreative aus der Lausitz vernetzen sich
Macher treffen sich dieses Mal in Spremberg

Spremberg. Lausitzer Kreative laden zum zweiten Netzwerktreffen „Kumm ocke!“ ein.

Die neue Veranstaltungsreihe „Kumm ocke! - Lausitzer Macher erzählen“ richtet sich an Kreativschaffende in der Lausitz und alle, die mit innovativen Ideen die Entwicklung der Lausitz voran treiben wollen. Am kommenden Donnerstag von 17.45 bis 20 Uhr findet die nächste Veranstaltung in Spremerg statt (Chairlines Medienagentur, Friedrichstraße 39).

Kreatives Sachsen ist deutschlandweit die erste landesweite Fördereinrichtung für Kultur- und Kreativschaffende, die von den Verbänden der hiesigen Akteure selbst getragen wird. Gemeinsam mit der Zukunftswerkstatt Lausitz und den Unternehmernetzwerken Neugeister (sächsische Lausitz) und Neopreneurs (brandenburgische Lausitz) wollen sie den Fokus auf Macher in der Region setzen. An jedem dritten Donnerstag im Monat kommen an wechselnden Orten je zwei Lausitzer zu Wort, die von ihrem Leben in der Lausitz berichten. Bei der zweiten Veranstaltung, die am Donnerstag  in Spremberg stattfindet, sind dies Andreas Thormann und Sandy Hebel.

Der gebürtige Spremberger Andreas Thormann war Metallbauer, Drucker, Barkeeper, Veranstalter, DJ und  Grafiker. Nach der Ausbildung zum Mediengestalter gründete er 2003 mit Knut Burmeister sein eigenes Unternehmen – die Chairlines Medienagentur.

Sandy Hebel ist in der Oberlausitz aufgewachsen, hat in Zittau Ökologie und Umweltschutz studiert, Erlebnispädagogik am Schweriner See gelernt, ist seit 2008 Outdoortrainerin für Auszubildende, Fach- und Führungskräfte  und erprobte diese Fähigkeiten seit 2011 als Eventmanagerin eine Firma in Thüringen. Inzwischen lebt sie mit Mann und Kind bei Löbau, wo sie gemeinsam mit drei anderen Familien eine Genossenschaft in einem ehemaligen Rittergut gegründet hat und ihre Agentur „Ankerevents” betreibt, die neben Veranstaltungen, Feiern, Dorffesten und Workshops auch GPS-Touren zur Erkundung der Industriegeschichte der Lausitz organisiert.

Kumm’ ocke ist in Anlehnung an die Mundart die Aufforderung, auch mal vorbeizukommen.

(js)