"Die Arbeit der letzten vier Jahre war geprägt von vielen zählebigen Prozessen, in denen wir leider kaum weiter gekommen sind", erklärte Ortsvorsteher Dieter Freißler offen. Als das größte noch immer ungelöste Problem gilt die Entwässerung der Dorfgräben. Dem Spremberger Ortsteil war schon 2010 versprochen worden, dass das Grabensystem von Terpe wieder an die natürliche Vorflut - den Oberen Landgraben - angebunden werden soll. "Doch das ist bis heute nicht passiert. Von der LMBV ist uns jetzt der Anschluss nicht vor dem Jahr 2016 angekündigt worden", so Freißler. Das sei frustrierend. Denn nur der tockene Winter habe in diesem Jahr wieder Schlimmeres verhindert und täusche über die eigentliche Situation hinweg.

Eine für Terpe scheinbar unendliche Geschichte ist auch der Streit um ein Spielplatzgerät, das hier vor vier Jahren abgebaut wurde und bis heute nicht ersetzt ist. "Wir erwarten von der Stadt Unterstützung für die Investition. Zu unserer 625-Jahrfeier zu Pfingsten wäre doch ein schöner Einweihungstermin", so Freißler an die Adresse der Stadt.