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Linksfraktion drängt auf weitere Diskussion um Erwin Strittmatter

Spremberg. Die Fraktion der Spremberger Linken hat im Rathaus eine Beschlussvorlage zum Streit um den Schriftsteller Erwin Strittmatter eingereicht, über die am Mittwoch der kommenden Woche die Stadtverordneten beraten werden. Laut dieser Vorlage soll sich die Stadt Spremberg „in angemessener Weise“ an den Vorbereitungen des 100. wr

Geburtstages von Erwin Strittmatter beteiligen. Fraktionschefin Ilona Schulz erklärt: "Die Auseinandersetzung zum Thema hat längst begonnen und die Grenzen unserer Stadt überschritten." Die Reaktionen der Bürger zeigen nach ihren Worten das große Interesse an einer öffentlichen Diskussion zum Leben und Werk des Schriftstellers. "Dem können wir uns als Repräsentanten der Bürgerschaft nicht verschließen", erläutert Ilona Schulz. Sowohl der CDU-Fraktionschef Hartmut Höhna als auch der Chef der Fraktion aus SPD, FDP und Pro Georgenberg/Slamen, Andreas Lemke, hatten sich während der jüngsten Hauptausschuss-Konferenz gegen eine städtische Beteiligung an einem Festakt des Strittmatter-Vereins gewandt - wegen der umstrittenen Rolle des Literaten zur Nazizeit und in der DDR.