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| 17:30 Uhr

Ortsbeirat Lieskau
Mehr Spielgeräte für mehr Kinder

 Der Ortsbeirat Lieskau: Harry Krause, der Ortsvorsteher, mit Andreas Rösel, seinem Stellvertreter, und Daniel Schröter (von links).
Der Ortsbeirat Lieskau: Harry Krause, der Ortsvorsteher, mit Andreas Rösel, seinem Stellvertreter, und Daniel Schröter (von links). FOTO: LR / Igel-Allzeit
Lieskau. Ortsvorsteher Harry Krause hat Andreas Rösel als Stellvertreter an der Seite. Von Annett Igel-Allzeit

In Lieskau behält Harry Krause das Ruder in der Hand. Zum stellvertretenden Ortsvorsteher wurde Andreas Rösel gewählt. Neben Daniel Schröter, der es mit 99 Stimmen als Dritter in den Ortsbeirat geschafft hat, wurde Marcus Jank (53 Stimmen) herzlich in der konstituierenden Sitzung begrüßt. Er soll in den Startlöchern bleiben, so Krause, falls Rösel oder er nicht fünf Jahre durchhalten. Lieskau gehört zu den Ortsteilen, in denen auch die AfD um Stimmen gerungen und 35 bekommen hatte.

Lieskau ist ein idyllisches Dorf und zieht junge Familien an. „Für die Zahl der Kinder sind zwei Spielgeräte zu wenig“, sagt Harry Krause. Er träumt von einer Rutsche mit Tunnel – dafür könne der Sandkasten weg.

Die Männer, die ehrenamtlich alles für Beerdigungen herrichten, brauchen Verstärkung. Dass die Landwirte mit ihren großen Geräte die Nebenstraße zerfahren, beschäftigt den Beirat. Die Güllegruben der alten Stallanlagen seien eine Gefahr für die Kinder. Und die Lieskauer hoffen auf Rettung fürs Brunnenhäuschen. Der Brunnen, wo sie einst Wasser holten, gilt als Bodendenkmal. Der Ortsbeirat sucht nach Fördermitteln, die auch der Häuschen drumherum retten helfen. „Es ist fast Ruine“, sagt Rösel.

 Der Ortsbeirat Lieskau: (von links) Harry Krause, der Ortsvorsteher, mit Andreas Rösel, seinem Stellvertreter, und Daniel Schröter.
Der Ortsbeirat Lieskau: (von links) Harry Krause, der Ortsvorsteher, mit Andreas Rösel, seinem Stellvertreter, und Daniel Schröter. FOTO: LR / Igel-Allzeit