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| 17:35 Uhr

Spremberg
Die Spremberger Adventszeit steuert Höhepunkt entgegen

Zum Nachtwächter Kulke gesellten sich am Samstagabend erstmals auch die beiden Bären Paul und Erik hinzu und begleiteten die Lichtelwanderung durch die Spremberger Innenstadt.
Zum Nachtwächter Kulke gesellten sich am Samstagabend erstmals auch die beiden Bären Paul und Erik hinzu und begleiteten die Lichtelwanderung durch die Spremberger Innenstadt. FOTO: Arlt Martina
Spremberg. Spremberger Innenstadt zog auch zum zweiten Lichterfest  zahlreiche Besucher zum Bummeln an. Nächstes Wochenende ist Weihnachtsmarkt.

Bei Einbruch der Dunkelheit wurde von den Kindern  der „Große Alte“ mit dem roten Mantel und dem langen Bart sehnsüchtig erwartet. Sie hatten meist ein Lied oder ein Gedicht parat, damit der Weihnachtsmann ein kleines Geschenk aus dem „großen Sack“ herausrückt. Der City-Werbering ist jedes Jahr bemüht, die Lichterfeste zu einem Erlebnis für Groß und Klein werden zu lassen. Die Freizeitreiter von der Spremberger Wolfswiese standen mit ihren Vierbeinern bereit, um besonders mit den kleinen Gästen hoch zu Ross einige Runden durch die Einkaufsmeile zu drehen.

Bereits zum zweiten Mal lud Hagen Rittel als Nachtwächter Kulke zur Lichtelwanderung ein und hatte ein Lied dafür geschrieben: „1000 Lichter in der Langen Straße“ gab er am Samstagabend zum Besten. Erstmals kam er in diesem Jahr in  Begleitung der Bärchen Paul und Erik, die vom Spielhaus Reuter gesandt waren. So trafen sich die Nachtschwärmer an der großen Tanne an der Berliner Kreuzung; die Kinder ausgerüstet mit einer Laterne, einem Lampion oder einem Windlicht. Die musikalische Begleitung der diesjährigen Lichtelwanderung übernahmen die Weskower Blasmusikanten.

Die erste Station von Nachtwächter Kulke führt immer zum Rainer-Scheudeck-Platz. Doch in diesem Jahr war Kulke schon etwas verwundert, denn seine Gaslaternenanzündungsvorrichtung wurde dort in diesem Jahr nicht mehr benötigt. „Es gibt keinen Schalter mehr. Diese Laterne wurde wohl mit neuer Technik ausgestattet. Warum geht diese Laterne nicht mehr mit Handbetrieb?“ Die Gründe dafür müsse er erst einmal erforschen. „So benötigte ich heute diese Vorrichtung für die Gaslaterne nicht.“ Trotzdem führte die kleine Wanderung durch die Gasse Richtung Kreuzkirche, zum Bullwinkel.

„Das Lied habe ich auch geschrieben, dass sich vielleicht auch die Spendenbüchsen für die Beleuchtung in den Geschäften gut füllen. Denn so eine Beleuchtung kostet natürlich Geld, die auch zum großen Teil von den Gewerbetreibenden finanziert wird und ich weiß, dass sehr viel ehrenamtliches Engagement dahintersteckt“, wirbt Nachtwächter Kulke um Unterstützung.

Weinhandlungen und mehrere Glühweinstände lockten am Wochenende mit den warmen Getränken. Gern machen die Besucher auch in diesem Jahr an der Glühweinbar am Bullwinkel Station, die erstmals von Brit Baudach und Ronny Schuster gestaltet wurde. Musikalisch lockte dort DJ Axel und ein „Muss“ war die Kostprobe der weißen Glühweinspezialität. „Downtown Love“ heißt das neue Getränk, das von den Geschäftsleuten Baudach und Schuster kreiert wurde. Auch wurde dort getanz. Die gemütlich eingerichtete Glühweinbar hat auch an allen drei Tagen zum dritten Adventswochenende sowie an zwei Tagen am vierten Adventswochenende geöffnet.

Am kommenden Wochenende findet in Spremberg neben dem Lichterfest auch der große Weihnachtsmarkt statt, bei dem es ein noch größeres Angebot an Ständen und natürlich Programmpunkten geben wird.

(mat)