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| 02:50 Uhr

Lehrer laden Schulanfänger ein

Kerstin Gruß (l.) gibt als Fachlehrerin für Naturwissenschaften den Besuchern Auskunft zum Unterricht an der Spremberger Grundschule Astrid Lindgren.
Kerstin Gruß (l.) gibt als Fachlehrerin für Naturwissenschaften den Besuchern Auskunft zum Unterricht an der Spremberger Grundschule Astrid Lindgren. FOTO: Martina Arlt/mat1
Spremberg. Mehr als 150 Besucher haben sich am Tag der offenen Tür über die Lernbedingungen an der Astrid-Lindgren-Grundschule in Spremberg informiert. Mit rund 50 Erstklässlern wird im kommenden Schuljahr gerechnet. Martina Arlt / mat1

Seit Jahren steht der Termin zum "Tag der offenen Tür" in der Astrid-Lindgren-Grundschule in Spremberg gleich am ersten Wochenende des neuen Jahres fest. Dann steht Schulleiterin Regine Branzke mit ihrem 16-köpfigen Lehrerteam den Besuchern für alle Fragen zur Verfügung. Dieser Tag ist besonders den Familien gewidmet, die Einschulungskinder haben. "Die Kinder sollen somit die Scheu verlieren und das Schulhaus schon einmal kennenlernen", sagt Regine Branzke, die seit 1990 die Grundschule leitet. Im nächsten Schuljahr wird mit mehr als 50 Erstklässlern an der Einrichtung gerechnet. In den nächsten Wochen finden die Schulanmeldungen statt. Dieser Termin ist für alle Schulen gleich.

Die Lindgren-Grundschule auf dem Schomberg erfreut sich bei den Familien größter Beliebtheit. Denn das Schulhaus wurde 2010 komplett saniert. 2015 ist es gelungen, auch den Schulhof zu erneuern. So präsentiert sich die Spremberger Grundschule in hellen Räumen mit modernster Ausstattung und auch das Gebäude erstrahlt in leuchtenden Farben. "Lehrer und Schüler finden hier super Lernbedingungen vor. Durch den Einbau von schalldämmenden Decken haben wir im Schulgebäude eine ruhigere Atmosphäre", lobt Branzke. In der Grundschule werden derzeit 280 Mädchen und Jungen in den ersten bis sechsten Klassen unterrichtet. Auch 22 Migrantenkinder nehmen am Unterricht teil. "Diese Kinder erhalten bei uns auch eine extra Förderung", sagt die Schulleiterin. Eine Elterngruppe kümmert sich nachmittags darum, damit die Kinder dem Unterricht noch besser folgen können. Bei der Nachhilfe steht die deutsche Sprache im Mittelpunkt. Aber auch Traditionen werden vermittelt. Insgesamt kommen die Grundschüler dieser Schule aus dem Einzugsgebiet, das von Kochsdorf über Cantdorf, Pulsberg und einem Teil des Stadtgebietes, reicht.

Gleichzeitig bezog im Jahr 2011 das Horterzieherteam unter Leitung von Gabi Kastner die nagelneuen Räumlichkeiten. Sie ist seit 1986 auf dem Schomberg tätig und leitet seit 2005 den Max-und-Moritz-Hort. Hier werden derzeit 230 Kinder der ersten bis sechsten Klassen betreut. 14 Erzieher und eine Küchenkraft sorgen dafür, dass die Kinder im Hort beste Betreuung erfahren. Besonders in der Ferienzeit stellen die Horterzieher attraktive Ferienangebote zusammen, die von den Schülern gern genutzt werden. Doch der Hort stößt bereits an seine Kapazitätsgrenzen. Um zusätzliche Räume zu schaffen, soll die Schulaula für den Hort unterbaut werden. Das Vorhaben befindet sich in der Planungsphase und soll von der Stadt mit Fördermitteln umgesetzt werden.

Am Samstagvormittag nutzten mehr als 150 Besucher die Gelegenheit, sich im Schulhaus umzusehen. Die Eltern hatten die Möglichkeit, alle Fragen zum Schulalltag zu stellen. Ein gemütlicher Treff war das Schülercafé an diesem Tag. Es wurde auch gebastelt. Kathrin Klinkmüller sorgte mit ihren Line-Dancern für gute Stimmung in der Aula. Ines Betker machte mit den Viertklässlern mit einem Pilzprojekt auf sich aufmerksam. Für die Theaterprojekte zeichneten sich Anne Wolf und Carmen Schirok verantwortlich. Musikalisch talentierte Kinder schauten sich gern beim Musikprojekt "Klasse - Musik für Brandenburg" mit Carola Künstler um. Auch die einzelnen Arbeitsgruppen der Astrid-Lindgren-Grundschule wurden zum "Tag der offenen Tür" auf dem Schomberg vorgestellt.