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| 16:51 Uhr

Spremberg
Lebenshilfe zeigt ihr neues Zentrum

Auch für Angelika Thormann (Mitte) ist das neue Beratungs- und Therapiezentrum ein Meilenstein, sie hat so viel erlebt in der DDR als Mutter einer behinderten Tochter, dass sie ein Buch darüber schreiben möchte.
Auch für Angelika Thormann (Mitte) ist das neue Beratungs- und Therapiezentrum ein Meilenstein, sie hat so viel erlebt in der DDR als Mutter einer behinderten Tochter, dass sie ein Buch darüber schreiben möchte. FOTO: Annett Igel-Allzeit / LR
Spremberg. Helle Räume für die Förderung behinderter Menschen in der Heinrichstraße.

(ani) Der Sportraum mit Sprossenwand, Spiegel und Schaukeln, der Förderbereich mit Ballbecken und Matten, der Kreativraum mit Werkbank und Platz zum Kneten, Malen, Puzzeln. Sogar die Tür zum kleinen Sportgerätelager ist breit genug für Rollstuhlfahrer. Der Verein der Lebenshilfe Region Spremberg hat sein neues Beratungs- und Therapiezentrum eingeweiht. Kreisdezernent Hermann Kostrewa lobt die frohen Farben, Sprembergs Vize-Bürgermeister Frank Kulik beeindruckt der Snoezel-Raum, Architektin Ines Kamenz-Drawe genießt still das Staunen. Wie die Mitarbeiter und Vereinsmitglieder der Lebenshilfe brauchte auch sie einen langen Atem. Jahre, so Birgit Neudecker vom Vereinsvorstand, habe es gedauert, bis diese Idee am Standort Heinrichstraße Wirklichkeit wurde. War die Lebenshilfe einst auf mehrere Orte in der Stadt verteilt, versucht sie sich seit 2007 auf dem Gelände Heinrichstraße 10, nahe ihrer Intergrationskita „Flax & Krümel“, einzurichten. Auf die Freiflächengestaltung, die noch ansteht, freut sich Geschäftsführer Jörg Paukstadt regelrecht. „Es soll endlich ein bisschen Grün bringen“, sagt er.

Das bisherige Beratungs- und Therapiezentrum ist zum „Treff 10“ umgebaut – für erwachsene Menschen mit Handikap und die Ferienkinder. Die Lebenshilfe fördert behinderte Menschen und versucht ihre Familien zu entlasten. 80 Mitglieder und 50 Mitarbeiter hat der Verein. 2020 wird er 30 Jahre alt.