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| 18:24 Uhr

Spremberg
Laubenpieper stolz auf ihre Gartensparte Groß Buckow

Der Chef des Kleingartenvereins, Udo Dokter (mit Mikrofon), verlost immer wieder in dieser Glückstrommel Preise für die Gäste.
Der Chef des Kleingartenvereins, Udo Dokter (mit Mikrofon), verlost immer wieder in dieser Glückstrommel Preise für die Gäste. FOTO: Arlt Martina
Spremberg. Nur zwei von 44 Gärten warten noch auf neue Pächter. Von Martina Arlt

Einmal im Jahr wird auf der Festwiese des Kleingartenvereins Groß Buckow in Spremberg ein Gartenfest gefeiert. Dort befinden sich 44 Gärten und 42 davon sind belegt. Jeder Gartenbesitzer verfügt durchschnittlich über eine grüne Oase von 370 Quadratmetern. Udo Dokter ist seit 2006 Chef der Laubenpieper. Mindestens fünf Arbeitseinsätze gibt es im Jahr, damit sich die Anlage in einem gepflegten Zustand befindet.

Doch am Samstag wurde wieder einmal gefeiert und mehr als 80 Gäste kamen zum Fest. Dann backen die Frauen Kuchen. Für eine schmackhafte Gulaschsuppe sorgte Roberto Hille. Immer wieder wird die Glückstrommel gedreht, um die Tombolapreise an den „Mann“ zu bringen. Am Abend wurde in gemütlicher Runde am Spartenheim zusammengesessen und das Tanzbein geschwungen.

Als ältester Gartenfreund in dem Kleingartenverein Groß Buckow gilt der 88-jährige Rudi Gärtner, der 20 Jahre lang als Schatzmeister tätig war, Gründungsmitglied ist und noch heute fast täglich in seinem Garten zu finden ist: „Diese Gartenanlage entstand 1982, denn das Dorf Groß Buckow musste ja umgesiedelt werden. Dieses Areal ist aufgrund des Tagebaus neu entschlossen worden und wir waren froh, hier Erholung zu finden. Es entstand ein Spartenheim in Eigenleistungen. Inzwischen haben sich auch Familien mit Kindern hier angesiedelt und so fühlen sich mehrere Generationen sehr wohl. Ein bisschen stolz sind wir schon auf unsere schöne Gartenanlage“, so Ehrenmitglied Rudi Gärtner.

Etwas traurig ist Gartenchef Udo Dokter, dass es für seinen Schaugarten keine ABM-Helfer mehr gibt. So wird dieser Garten von zahlreichen Gartenfreunden selbst bewirtschaftet und geerntet. Freuen würde sich der Vorstand auch, wenn sich für die beiden leeren Gärten neue Besitzer für die Gartenoase in der Ringstraße in Spremberg finden würden.