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Lastwagen nerven Einwohner von Bagenz

Spree-Neiße. Einwohner aus Bagenz beschweren sich über das Kopfsteinpflaster auf der Landesstraße 47, das zu Lärmbelästigung führe, sobald Lastkraftwagen durch den Ort fahren: Darauf hat am Mittwoch das Spremberger SPD-Mitglied Klaus Grüneberg bei der Konferenz des Wirtschaftsausschusses vom Landkreis hingewiesen. René Wappler

"Es poltert mächtig in Bagenz", sagte Klaus Grüneberg – und er fragte beim Beigeordneten Olaf Lalk nach: "Wie kann die Kreisverwaltung Einfluss auf die Verkehrsplanung nehmen?" Nach den Worten des Beigeordneten soll die Straße durch Bagenz in absehbarer Zeit auf den Status einer Kreisstraße herabgestuft werden.

"Das ist derzeit jedenfalls im Gespräch", antwortete er dem Spremberger SPD-Politiker. "Wir reden mit dem Landesbetrieb für Straßenwesen darüber, wobei wir auch das Problem des Straßenpflasters behandeln." Ein zunächst gewünschtes Tempolimit sei "nach meiner Kenntnis" abgelehnt worden, erklärte Olaf Lalk. "Auch die Schäden an den Häusern ließen sich nach Auskunft von Gutachtern nicht auf den Verkehr im Ort zurückführen."

Ein befristetes Tempolimit von 30 km/h ordnete die Untere Straßenbehörde des Landkreises zwar im Juli für Lastwagen in Proschim an. Doch dem Wunsch vieler Einwohner wurde nur entsprochen, weil die Fahrzeuge derzeit über eine Umleitung durch das Dorf fahren. Ab November soll das Tempolimit nicht mehr gelten: Rechtliche Hürden verhindern eine langfristige Lösung dieser Art.