Ulrich Meißner und Peter Moschall sind Spremberger. Sind sie schon immer gewesen. Allerdings lernten sie sich nicht in ihrer Heimatstadt kennen, sondern Jahre später an der Filmhochschule in Babelsberg.

Meißner studierte Regie,  Moschall Kamera. Und irgendwann hatten beide die Idee, einen Film über Egon Wochatz zu machen; letzter Spremberger Bürgermeister in der DDR, erster Spremberger Bürgermeister in der  Bundesrepublik – von Juni 1990 bis  Mai 2002.

Von der Idee bis zur Verwirklichung und Fertigstellung arbeiteten beide Filmemacher dreieinhalb Jahre, führten allein mit Wochatz drei  Interviews. Heraus kam „Mensch Egon“, der auf der DVD-Hülle zusammengefasst wird mit den Sätzen:  „Algieraner, Fußballer, Artillerist, Lehrer, Strittmatter- und Bismarck-Fan, Lokalpolitiker, Bürgermeister und noch vieles mehr... Einer von uns. Geachtet, gelobt, gescholten, geliebt, gemaßregelt, geschätzt und gefeiert. Auf der Achterbahn des Lebens hatte er die Spur verloren und doch wiedergefunden.“  

Das Spreekino in Spremberg zeigt diesen Streifen am Freitag, 27. März, um 18 Uhr. Anschließend findet ein Gespräch mit Egon Wochatz und Ulrich Meißner statt. Weitere Vorstellungen zeigt das Spremberger Spree-Kino am 31. März um  17 Uhr, am 2. April um 15 Uhr, am  3. April um  15 Uhr und am 6. April um 17.30 Uhr (Karten unter Telefon 03563 2432, auf www.spreekino.de oder an der Kinokasse).