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| 14:56 Uhr

Mitarbeiter erst ab Januar dauerhaft vor Ort
Land investiert in Uni-Präsenzstelle

Vizepräsidentin Katrin Salchert, Ministerin Martina Münch und Bürgermeisterin Christine Herntier (von links) besuchten die neue Präsenzstelle der Uni in Spremberg.
Vizepräsidentin Katrin Salchert, Ministerin Martina Münch und Bürgermeisterin Christine Herntier (von links) besuchten die neue Präsenzstelle der Uni in Spremberg. FOTO: LR / René Wappler
Spremberg. Wissenschaftsministerium unterstützt den neuen Standort in Spremberg.

Mit insgesamt 410 000 Euro wird die Landesregierung die Arbeit der Brandenburgischen Technischen Universität in Spremberg bis zum Jahr 2020 unterstützen. Wissenschaftsministerin Martina Münch (SPD) hat am Freitag die neue Präsenzstelle der Uni in der Langen Straße besucht. „Ich bringe auch Geld mit“, sagte sie. „Wir wollen das Modell dieser Präsenzstellen nach und nach auf das gesamte Land Brandenburg übertragen.“

Die Spremberger Bürgermeisterin Christine Herntier (parteilos) erklärte, die Präsenzstelle werde „genau zur richtigen Zeit“ eröffnet. Schließlich befinde sich die Region in einer Phase des Wandels. Die Energieindustrie bilde nach wie vor die wirtschaftliche Basis. Ohne Wissenschaft und Technik werde es in Spremberg „nicht so richtig vorangehen“, merkte die Bürgermeisterin an. „Wir brauchen junge Leute vor Ort, denen wir gemeinsam vermitteln, welche Chancen sie haben, in eine gute berufliche Laufbahn einzusteigen.“

Unterdessen betonte die Vizepräsidentin für Wissens- und Technologietransfer an der Universität, Professorin Katrin Salchert, dass auch der Spremberger Wirtschaftsförderer ASG die Präsenzstelle mit Technik und Räumen unterstützt. Trotz der offiziellen Eröffnung in dieser Woche sollen die Mitarbeiter nach den Worten der Vizepräsidentin erst zu Beginn des nächsten Jahres dauerhaft an der neuen Adresse in der Langen Straße einziehen. Das Büro in Spremberg wird unter anderem dazu dienen, Unternehmer zu beraten und mit Schulen in der Region zusammenzuarbeiten.