Wo werden zur Spremberger Aktion „Die Perle putzt sich“ am Samstagvormittag noch Helfer gebraucht? Das lässt sich nicht so einfach sagen. Denn nicht alle Gruppen haben Unterstützung aus dem Mikrofonds bei Doritha Drews, Sachgebietsleiterin fürs Grünwesen, angefordert. Und nicht in allen Ortsteilen wird am 2. April zu Spaten, Pinsel oder Harke gegriffen.
„Wir hatten unseren Einsatz am Teich an der Dorfaue geplant“, sagt Grausteins Ortsvorsteher David Lamm, „aber zurecht wurden wir darauf hingewiesen, dass im Schilf bereits das Brüten beginnt. Da stören wir nicht.“ Ansonsten habe der Betriebshofes in Graustein schon viel geschafft, sagt Lamm. In Cantdorf läuft die Putzaktion am 23. April. „Eine Woche vorm Maibaumstellen. Das hilft uns beim Vorbereiten“, sagt Ortsvorsteher René Nakoinz.

Spremberg

Aktion im Freibad Schwarze Pumpe

Die Hornower aber legen am Samstag los. An der Feuerwehr ist ein neuer Schaukasten anzubringen, und das Rondell an der Bushaltestelle soll mit Blumen und Sträuchern bepflanzt werden. Die Wadelsdorfer wollen den Rastplatz an der Feuerwehr, den Osterfeuerplatz und das Umfeld der Kaiser-Wilhelm-Eiche herrichten. In Schwarze Pumpe geht es ins Freibad. Unter der Regie des Fördervereins wird mit verschiedenen Arbeiten die Saison vorbereitet.
Mitarbeiter der Städtischen Werke ziehen mit Helfern zum Artur-Becker-Ring in Trattendorf, um den kleinen Naturpark zu pflegen. 25 Laub- und fünf Obstbäume hatten sie dort im Oktober mit der Gesellschaft für Wohnungsbau gepflanzt.
Willkommen sind Helfer im Bereich des Stadtparks in Spremberg. Hier sind zwei Vereine unterwegs: Der Lagaverein kümmert sich um das Lapidarium und den Gedenkort der Georgenkapelle, der Georgenbergverein um die alten Grabstätten auf dem Friedhof und die Soldatengräber. Die Aktionen laufen zwischen 9 und 13 Uhr.