"Wir gehen den Hinweisen nach, prüfen vor Ort und sprechen mit den Leuten", sagt Ordnungsamtsleiter Frank Kulik. Bislang gebe es keine neuralgischen Schwerpunkte, weder im Kernstadtbereich noch in den elf Ortsteilen. Die meisten Grundstückseigentümer kämen ihrer Räumpflicht nach. Es gebe jedoch Ausnahmen. "Das sind Einzelfälle, die sich an einer Hand abzählen lassen. Aber die Lage spitzt sich zu", räumt Kulik ein. Das Ordnungsamt könne im Verweigerungsfall eine Verfügung geltend machen, die die Pflicht zum unverzüglichen Räumen beinhaltet. "Der Verkehr könnte ja zum Erliegen kommen, eine Gefahrensituation", sagt Kulik. Auch Zwangsmittel können angewandt werden - von der Ersatzvornahme über Zwangsgeld bis hin zum unmittelbaren Zwang. Die Straßen werden schmaler und die Schneeberge höher. Wohin mit dem Schnee in den Straßen, die der Reinigungsklasse 6 zugeordnet sind und keinen Straßenwinterdienst haben? "Immer von der Straßenmitte bis an den Rand", sagt Kulik. Für Gehwege müsse der fußläufige Verkehr gewährleistet werden. Im Notfall reiche eine Schneeschieberbreite. kg