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| 02:53 Uhr

Laga-Verein will Spremberger für die Landesgartenschau begeistern

Vor dem schön sanierten Jugendstilbrunnen auf dem Georgenberg laden Joachim Würz, Markus Füller und Anja Kießlich (v.l.n.r.) vom Vorstand des Laga-Vereins zur Auftaktveranstaltung ein.
Vor dem schön sanierten Jugendstilbrunnen auf dem Georgenberg laden Joachim Würz, Markus Füller und Anja Kießlich (v.l.n.r.) vom Vorstand des Laga-Vereins zur Auftaktveranstaltung ein. FOTO: cw
Spremberg. Eine Landesgartenschau in der "Perle der Lausitz" – das ist das große Ziel des Fördervereins Laga Spremberg. Einige kleinere Projekte auf diesem Weg hat der Verein zwar bereits verwirklicht. Catrin Würz

Seit Montag sprenkelt zum Beispiel der neu gestaltete Jugendstilbrunnen am Lapidarium auf dem Georgen berg seine Wasserfontäne in die Luft. Ein schönes Plätzchen zum Verweilen ist dort allein durch die Initiative des Vereins entstanden.

Doch nun will der Laga-Verein auch sein eigentliches, großes Ziel noch fester ins Auge fassen - die Landesgartenschau im Jahr 2019. "Wichtig ist dabei, dass auch die Spremberger Bürger das wollen und die Idee mit unterstützen. Sonst macht das alles keinen Sinn", sagt Markus Füller, Vorstandsmitglied des Vereins. Um die Einwohner einzubeziehen, lädt der Verein in der kommenden Woche zu einer großen Auftaktveranstaltung auf der Freilichtbühne Spremberg ein. Dort soll erstmals in die öffentliche Debatte gestartet werden. "Wir werden auf die Erfahrungen anderer Laga-Städte schauen und die Vorteile und Nachteile deutlich benennen. Und es wird einen Ausblick geben, wie es zeitlich weitergehen muss", sagt Markus Füller. Als Gäste für das Forum werden der Landesgartenschau-Experte Michael Steinland, Vattenfall-Vorstand Uwe Grosser und der ehemalige Landesgartenschau-Bürgermeister Harry Müller aus Luckau erwartet. Alle Spremberger Einwohner, vor allem aber auch die politischen Vertreter und die neu gewählten Stadtverordneten sind dazu am Mittwoch, 11. Juni, um 15.30 Uhr zur Podiumsdiskussion auf der Freilichtbühne eingeladen.

"Das Vorgehen des Vereins ist genau richtig", lobt die Spremberger Bürgermeisterin Christine Herntier. "Es ist leicht, sich eine Landesgartenschau zu wünschen. Aber es bedarf enormer Anstrengungen, sie zu realisieren. Wir müssen das diskutieren und ganz offen die Chancen und Risiken besprechen", erklärte sie.

Laga-Vorstandsmitglied Jo achim Würz betont die Dringlichkeit, bereits jetzt diese Diskussionen zu führen. "Angesichts des langen Vorlaufs, den eine solche Gartenschau benötigt, müssen wir jetzt beginnen, die Weichen zu stellen."