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Spremberg berät über Ferienanlage
Nächste Generation stellt Konzept für Bohsdorf vor

Die Ferien dieser Teilnehmer drehen sich rund um das Thema Film: Im Hollycamp schreiben sie ein Drehbuch und filmen anschließend. Foto: mat1  In der Bergbau-Erlebniswelt findet regelmäßig das Hollycamp statt, bei dem Jugendliche miteinander Filme drehen. Archivfoto: Martina Arlt  In der Bergbau-Erlebniswelt findet regelmäßig das Hollycamp statt, bei dem Jugendliche miteinander Filme drehen. Archivfoto: Martina Arlt    In der Bergbau-Erlebniswelt findet regelmäßig das Hollycamp statt, bei dem Jugendliche miteinander Filme drehen. Archivfoto: Martina Arlt/mat1
Die Ferien dieser Teilnehmer drehen sich rund um das Thema Film: Im Hollycamp schreiben sie ein Drehbuch und filmen anschließend. Foto: mat1 In der Bergbau-Erlebniswelt findet regelmäßig das Hollycamp statt, bei dem Jugendliche miteinander Filme drehen. Archivfoto: Martina Arlt In der Bergbau-Erlebniswelt findet regelmäßig das Hollycamp statt, bei dem Jugendliche miteinander Filme drehen. Archivfoto: Martina Arlt In der Bergbau-Erlebniswelt findet regelmäßig das Hollycamp statt, bei dem Jugendliche miteinander Filme drehen. Archivfoto: Martina Arlt/mat1 FOTO: Martina Arlt
Spremberg. Vorschlag der Fraktion umfasst Pachtvertrag mit symbolischer Zahlung von einem Euro. René Wappler

Für die Ferienanlage in Bohsdorf stellt die Spremberger Fraktion der Nächsten Generation ein Konzept vor, über das am heutigen Mittwoch voraussichtlich die Mitglieder des Bildungsausschusses beraten werden. Demnach soll die Stadt Spremberg mit dem bisherigen Betreiber, der Stiftung SPI, einen neuen Pachtvertrag schließen, der eine symbolische Zahlung von einem Euro pro Jahr vorsieht und über mindestens zehn Jahre läuft.

Der Vorschlag der Fraktion be­inhaltet außerdem die Pflicht zur Sanierung und dem Erhalt der Anlage. Für die Kosten soll der Pächter aufkommen.

Zugleich bestehe die Chance, Fördergeld aus dem Leader-Programm zu erhalten: Es dient nach Angaben des Brandenburgischen Umweltministeriums der „Verbesserung der Attraktivität und Lebensqualität in den ländlichen Räumen“.

Mit Bezug zum Förderprogramm erklärt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Nächsten Generation, Claudia Noack: „Dazu wären baufertige Unterlagen bis Mai, spätestens jedoch bis September 2018 einzureichen.“ Allerdings sei es dafür unabdingbar, noch bis zum Mai 2018 die nötigen Unterlagen samt Fachplanung bereitzustellen. Auf diese Weise käme ein Baubeginn im Herbst 2018 in Betracht. Falls sich das Projekt jedoch länger hinzöge, sei mit einem weiteren Saisonverlust für die Anlage zu rechnen, die am 4. November nach 40-jährigem Betrieb geschlossen wurde.

Der Spremberger CDU-Fraktionschef Andreas Bränzel hatte im Januar die Frage aufgeworfen, ob sich die Stadt Spremberg künftig in fremden Gemeinden oder der eigenen Kommune finanziell engagieren solle. Angesichts der Kürzungen im sozialen Bereich und der Steuererhöhungen sei es nötig, jede geplante Investition zu hinterfragen. Es sei wichtig, jede geplante Investition zu untersuchen und auf den Prüfstand zu stellen. „Falls sich junge Leute finden, die einen Verein gründen und das Objekt in Bohsdorf kaufen wollen, würde ich sie gern unterstützen“, erklärte Andreas Bränzel damals. Auch den Kauf durch die Stiftung zu einem symbolischen Preis hielt er für denkbar.