Weiße Hüte, weiße Kleider, weiße Schuhe. Mehr als 100 Besucher haben die 3. Weiße Tafel in Spremberg erlebt. Während in den Vorjahren am Bullwinkel in der Innenstadt aufgetafelt worden war, wurde fürs Einhalten der Abstandsregeln diesmal die Freilichtbühne auserkoren. 500 Gäste hätten Platz gehabt. „Wir haben wieder rote Stühle besorgt – für den festlichen Rahmen“, sagt Dirk Süßmilch vom Organisationsteam. Dafür, dass dieses Event im Corona-Jahr stattfinden konnte, hatte sich der Verein Jugend und Soziales eingesetzt, der wiederum von der Euroregion Spree-Neiße-Bober unterstützt wird. Alexander Fritzke, Dirk Süßmilch, Antje und Benjamin Schorg sowie Uwe Heisler haben „den Hut“ auf, zehn Ehrenamtliche halfen, das Kultur-Picknick vorzubereiten.

Polnische Delegation aus Szprotawa nimmt an der Weißen Tafel teil

Renate Lorenz kam mit mehreren Frauen: „Wir haben Schnittchen, Spieße mit Weintrauben und Käse und Melone dabei“, sagte sie. Eine polnische Delegation der Partnerstadt Szprotawa gehört fest zur Weißen Tafel. Elfriede Teschner übersetzte. Den musikalischen Reigen eröffnete der Shanty-Chor der SG Einheit. „Wir haben ihn vor zehn Jahren gegründet. Käptn ist Werner Kadach, die musikalische Leitung hat Hans-Günter Bartusch. Werner Jungfer, der uns am Akkordeon begleitet, hat vor wenigen Tagen seinen 80. Geburtstag gefeiert“, so Sänger Armin Kulisch. Sie hatten mit „Karolinka“ auch ein polnisches Lied einstudiert. Benjamin Sweetmilk begeisterte mit Songs, Sophia Wetzke kam mit der Band „Mardi“ aus Cottbus. Die polnischen Band „Nadija“ mischt Rock, Funk und Reggae.
Das besondere Picknick im Herzen von Spremberg Die Weiße Tafel wird wieder musikalisch

Spremerg