Wenn Mitglieder im Jugendbeirat der Spremberger SVV aufhören, ist die Nachbesetzung schwierig. Benny Stobinski (DNG) will das ändern. Dafür regt er eine Änderung der Hauptsatzung an.

So wünscht er sich speziell für den Jugendbeirat eine flexiblere Lösung. Stobinski bezieht sich damit auf die leichtere Nachbesetzung von Mitgliedern, sollten Aktive nach der 10. Klasse oder durch Studium „wegbrechen“. „Es ist einfach attraktiver, wenn man Interessierten sagen kann, dass sie nicht noch drei Jahre warten müssen, bis wir wieder offiziell Mitglieder berufen dürfen.“

Der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung (SVV), Andreas Bränzel (CDU), steht dem offen gegenüber: „Dagegen wird sich sicherlich keiner von uns verwehren, es ist aber wichtig, dass wir dies satzungsmäßig von Vorhinein auch festschreiben.“

Die Sieger der zurückliegenden Kommunalwahlen kamen bereits Mitte Juni 2019 zur konstituierenden Sitzung der SVV zusammen. Im Rahmen der 6. SVV wurden nun offiziell auch die Mitglieder des Spremberger Senioren- und Jugendbeirates bestellt. Die Mitglieder des Jugendbeirats sind: Hannah Schollmeier, Clemens Witt, Martyna Nytko, Lisa Krause, Lilli Jurk, Tabea Schollmeier, Miryam Füller, Celina Gebühr und Antonia Gebühr.

Im Seniorenbeirat mit dabei sind Renate Drichel, Veronika Dubau, Sigrid Fleischer, Hubert Lamm, Gisela Flug, Ludwig Scheibner, Ursula Schmidt, Ilona Schulz und Monika Wagschal. Darüber hinaus verfügt dieser Beirat über fünf Stellvertreter. Bränzel hat diese schon ernannt und bestätigt, obwohl die Träger Seniorenunion, DRK und BWS kein Entsendungsschreiben vorgelegt haben – was sie formal tun müssen. Bränzel lässt die Anträge nachreichen. Beide Räte wurden für die Wahlperiode 2019 bis 2024 bestellt.