Einerseits sorgt die klare Favoritenstellung für zusätzlichen Druck, während andererseits die personelle Situation nach wie vor gespannt ist. Dagegen haben sich die Ostler mittlerweile an die Außenseiterrolle, die durch zahlreiche Sperren und Verletzungen noch verfestigt wird, gewöhnt und fast allen Gegnern ordentlich, wenn momentan auch noch wenig erfolgreich, zugesetzt.
Mit drei Niederlagen in Folge befinden sich die Döberner im freien Fall. Um diesen zu stoppen, muss sich die Mannschaft auf ihre zweifellos vorhandenen Stärken besinnen und darf sich natürlich nicht noch einmal einen so desolaten Auftritt, wie in der zweiten Hälfte des Ludwigsfelder Spiels, in der sechs Treffer kassiert wurden, leisten. Nur über eine geschlossene und disziplinierte Mannschaftsleistung wird dem starken Aufsteiger Ortrand beizukommen sein.
Nach ihrer „Auferstehung“ am Wochenende haben die Kolkwitzer den nächsten Sieg fest ins Visier genommen. Allerdings sind die unberechenbaren Vetschauer ein typischer Angstgegner, gegen den in den letzten fünf Jahren kein Heimsieg gelang.
Die 1896er, denen auch wieder Routinier Heiko Petrick zur Verfügung steht, wollen an die starke erste Halbzeit des Samstagserfolges anknüpfen und drei weitere wichtige Punkte sichern.

Samstag, 13.30 Uhr:
BSV Cottbus-Ost - 1. FC Guben, SV Döbern - Eintracht Ortrand, Kolkwitzer SV - Blau-Weiß Vetschau. (rs)