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| 01:03 Uhr

Kobold brachte große und kleine Zuschauer zum Lachen

Pittiplatsch und Schnatterinchen holten die Spremberger Kinder und ihre Eltern ins Märchenland.
Pittiplatsch und Schnatterinchen holten die Spremberger Kinder und ihre Eltern ins Märchenland. FOTO: Detlef Bogott
Spremberg.. Seinen ersten Fernsehauftritt hatte er am 13. Oktober 1962. In der Schneiderstube des Meister Nadelöhr, den Schauspieler Eckehard Friedrichson verkörperte, erblickte Pittiplatsch der Liebe das Licht der Welt. Detlef Bogott

Bummi und Schnatterinchen, Pittis beste Freundin, hatten da schon einige Jahre Fernseherfahrung. Pittis Quatsch kam bei den Kindern an, bei Pädagogen der damaligen Zeit allerdings nicht, und so sollte er schon nach der zweiten Sendung wieder im Puppenkoffer verschwinden. Daraufhin hagelte es körbeweise Protestbriefe beim Fernsehsender. Alle mit der Bitte, Pittiplatsch wieder zu sehen. Dieser Wunsch ging dann Heiligabend 1962 in Erfüllung. Meister Briefmarke, der Postbote aus dem Märchenwald, überbrachte Meister Nadelöhr ein Weihnachtspaket mit Honigkuchen und Plätzchen, und in diesem hatte sich Pitti versteckt.
Seit der Wende und ihrer Abwicklung in der Fernsehproduktion sind Pittiplatsch und seine Freunde auf Tournee. In Theatern und Kulturhäusern spielt das kleine Ensemble die schönsten Szenen aus rund 40 Jahren Kinderunterhaltung.
So auch im Spremberger „Bergschlösschen“ Bis auf wenige Plätze waren der Saal und der Balkon besetzt. Nicht nur kleine Gäste, auch viele Vatis und Muttis, Omas und Opas kamen mit ihren Kindern und Enkelkindern. Vielleicht auch, um sich an ihre Kindheit zu erinnern und einige ihrer Kindheitsfreunde aus dem Fernsehen wieder zu sehen
Nach wie vor ist Heinz Schröder Pittis Puppenvati, vom ersten Tag an gab er dem kleinen Kobold seine Stimme. Er spielt auch Herrn Fuchs, Frau Igel, Bummi und andere Darsteller. Heinz Schröder dürfte den älteren noch als Förster Grünrock bekannt sein, der seit Anfang der 50-er Jahre im Fernsehen zu sehen war. Bärbel Möllendorf ist die Märchenerzählerin und führt auch das Schnattchen, dessen Puppenmutti fast vier Jahrzehnte lang Friedgard Kurze war. Aus Gesundheitlichen Gründen ist sie nicht mehr dabei. Neuer Musikus ist seit diesem Jahr Helmut Fromhold, der Komponist ist und viele Lieder zu den Sendungen des Sandmännchens geschrieben hat.