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| 17:04 Uhr

Spremberg
Kleingärten sind wichtig fürs Stadtklima

Spremberg. Das Kleingartenentwicklungskonzept der Stadt Spremberg, das von einem Überangebot von 321 Parzellen im Jahr 2030 ausgeht, wird nicht in einer Hau-Ruck-Aktion durchgezogen. Das betont Stadtplanerin Claudia Wolf. Von Annett Igel-Allzeit

Zwar sei aufgrund des Bevölkerungsrückgangs und des steigenden Altersschnitts mit der sinkenden Nachfrage nach Schrebergärten zu rechnen, aber ein Rückbau soll höchstens in Randbereichen von Gartenanlagen mit Leerstand passieren. Der Kleingartenbeirat, der seit einem Jahr in Spremberg besteht, hat acht Mitglieder. Sie treffen sich einmal im Quartal und arbeiten eng mit der Stadtverwaltung zusammen – erste Ansprechpartnerin für den Beirat und die Vorstände der Kleingartenvereine ist im Rathaus Jenny Manteufel (03563 340 587). Für die Umsetzung des Kleingartenkonzeptes rechnet die Verwaltung mit mindestens zehn Jahren. Gemeinsam mit dem Beirat sollen individuell angepasste Teilpläne für die einzelnen Anlagen erstellt werden. Die Alternativen zum Rückbau reichen von einer Öffnung der Anlagen für Spaziergänger bis zur Entwicklung von Themengärten. Städtebaulich, so Claudia Wolf, seien die Kleingärten wichtig fürs Stadtklima und als Rückzugsgebiete für Tiere und Pflanzen.