| 02:47 Uhr

Kicken für mehr Offenheit und Toleranz

Fairness und Sportsinn standen am vergangenen Wochenende beim dritten Fußball-Cup beim Kicken im Vordergrund.
Fairness und Sportsinn standen am vergangenen Wochenende beim dritten Fußball-Cup beim Kicken im Vordergrund. FOTO: ANG1
Spremberg. Zum dritten Mal riefen am vergangenen Wochenende die Trainer Hagen Broda und Sven Pikelke vom Verein Freunde der Familien zu einem Fußballturnier gegen Rassismus und für Weltoffenheit und Toleranz auf. Dieses Mal auf dem Sportplatz in Sellessen. ang1

Nachdem sich im Vorfeld neun Mannschaften für das Turnier angemeldet hatten, sind letztendlich nur vier Mannschaften ins Turnier gestartet. "Das ist natürlich bedauerlich", meint Hagen Broda nur. So standen sich Teams der Firma Juno-Bau, des SV Laubuschs und zwei Teams des SV Zeißig, bei dem auch Asylbewerber mitspielten, auf dem Kleinfeld gegenüber. Es werden zwei Mal zehn Minuten gespielt. Wer bis dahin die meisten Tor schießt, gewinnt. Beim Turnier spielt jeder gegen jeden. Das erste Spiel konnte mit 6:0 für den SV Laubusch entschieden werden. "Wir hoffen, es geht so weiter", meint einer der elf angereisten Spieler des Sportvereins aus Laubusch. Für die Mannschaft des SV Zeißig, die mit insgesamt sechs deutschen und sieben Integrationsspielern angereist ist, steht der Spaß im Vordergrund.

Am Samstag sollte das Turnier mit einem reinen Frauenturnier mit zwölf angemeldeten Mannschaften weitergehen. Auch bei diesem Turnier sind weniger als die Hälfte der angemeldeten Mannschaften angetreten. Für die besten Mannschaften des Fußball-Cups gab es am Sonntag schließlich Pokale.