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Spremberg
Keine Hoffnung für Pulsberger Brücke

Spremberg.

Zur Pulsberger Brücke über die Kohlebahn, die seit September 2016 wegen Baufälligkeit gesperrt ist, gibt es nichts Neues aus der Spremberger Stadtverwaltung. Die Hoffnung, dass die Stadt, die kein Geld für noch eine Brückenerneuerung hat, nur wartet, bis eine neue Verbindungsstraße nach Welzow gebaut wird, kann das Bergbauunternehmen nicht bestätigen. Wie Leag-Sprecher Thoralf Schirmer sagt, sieht der Braunkohlenplan für Welzow-Süd im Zuge der Wiedernutzbarmachung zwar den Bau einer Verbindungsstraße vor – aber auf der anderen Seite des Tagebaus. „Sie soll auf Höhe der Tonhalde von der Verbindungsstraße Spremberg - Papproth abzweigen und nördlich von Welzow wieder ins Straßennetz eingebunden werden. Nach unseren Planungen könnte diese Trasse 2025 hergestellt werden, wenn dies im vorausgehenden Genehmigungs- und Beteiligungsprozess für notwendig erachtet wird“, so Schirmer. Im Zusammenhang mit der Übernahme der LMBV-Betriebsstraße zwischen  L 52 und Ortslage Terpe kam im Bauausschuss auch eine Nachfrage zur Pulsberger Brücke, die Eigentum der Stadt ist.