So gab es keinen Finanz-Beschluss.

Dabei hatte sich Kordian schon ein Angebot machen lassen, dass der Schlauchturm von innen für 1300 Euro hätte gemalert werden können. Daraus wurde nichts. Denn Merting vertrat die Auffassung, dass dies eine Pflichtaufgabe der Stadt sei, die Träger des Brandschutzes ist. „Das Gerätehaus wird immer teurer“, sagte Merting. Wieviel Geld die zu 50 Prozent geförderte Hüllensanierung tatsächlich gekostet hat, wird sich spätestens am 3. Oktober herausstellen. „Dann soll Bauübergabe sein“, verkündete der Ortsvorsteher. Bis dahin muss das Dach noch gedeckt und die Tore und Türen müssen ausgewechselt sein.

Kopfgeld sollte auch für den von der Schließung bedrohten Bühlower Friedhof fließen. Dass dort dringend etwas getan werden müsse, darüber sind sich Ortsbeirat und Bühlower Bürger einig. Ein neuer Zaun und ein neues Tor, einen Fahrradständer, Gerätschaften und die Vorplatzgestaltung – dies alles sei dringend notwendig.

„Wir wollen mit einer Kofinanzierung gegenüber der Stadt ein Zeichen setzen für den Erhalt des Bühlower Friedhofes“, argumentierte Hardy Kordian. Ulf Merting konterte: „Was auf dem Friedhof passiert, muss mit System gemacht werden. Erst müssen die Sanierungskosten vorliegen und dann folgen die konkreten Maßnahmen.“ Kopfgeld gab es zunächst nicht, aber diesen Beschluss: Für notwendige Instandhaltungsmaßnahmen ist der Ortsbeirat bereit, mit einer entsprechenden Kofinanzierung zu unterstützen.