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| 16:42 Uhr

Spremberg
Kanuten paddeln von der DDR ins Jahr 2048

Zu ihrem Fasching unter dem Moto „Zurück in die Zukunft“ haben die Kanuten sogar Udo Lindenberg in den Gasthof „Georgenberg“ geholt.
Zu ihrem Fasching unter dem Moto „Zurück in die Zukunft“ haben die Kanuten sogar Udo Lindenberg in den Gasthof „Georgenberg“ geholt. FOTO: Arlt Martina
Spremberg. Fasching im Gasthof „Georgenberg“ unter dem Motto „Zurück in die Zukunft“

Die Faschingshochburg der Kanuten war am Samstagabend im Gasthof „Georgenberg“ hergerichtet. Immerhin haben mehr als 70 Kanufreunde bei der Durchführung der Faschingsveranstaltung geholfen. Denn sie feierten in diesem Jahr ihre 70. Saison – und da muss es zu solch einer Jubiläumsparty schon richtig krachen. Unter dem Motto „Zurück in die Zukunft“ feierten mehr als 200 Besucher die fünfte Jahreszeit. Gespannt wartete das Publikum, was sich die Kanuten in ihrer Freizeit so ausgedacht hatten. Hilmar Kuschereitz und Steffen Wende führten durch das zweistündige Programm.

So fühlten sich die Besucher zunächst etwas in frühere Zeiten versetzt, als die „Aktuelle Kamera“ aus einem alten „Raduga-Gerät“ ertönte. Die Zuschauer wurden in die jüngste Vergangenheit der DDR zurückversetzt, die wohl vielen Gästen noch bestens in Erinnerung ist. Zu den Prominenten auf der Bühne gehörten Erich Honecker, das Politbüro, Helga Hahnemann und Udo Lindenberg.

Die Transsibirische Eisenbahn und das Traumschiff Surprise konnten in den Spremberger Gefilden gesichtet werden. Es war kaum zu glauben, doch die Kanuten spekulierten bereits mit der Spremberger Zukunft: Sie beschrieben, wie es im Jahr 2048 aussehen könnte. Die Tanzfunken zeigten, was sie in den vergangenen Wochen einstudiert hatten. Und auch der Elferrat glänzte mit Einfallsreichtum: Seit September hatte er sich wöchentlich getroffen, um ein ansprechendes Programm auf die Beine zu stellen. So erklang am Samstag immer wieder in bewährter Form der Schlachtruf und Tusch der Spremberger Kanuten „Pitsche-Patsche, Pitsche-Patsche – Nass, nass, nass“.

Begleitet wurde der Faschingsabend im Gasthof „Georgenberg“, mit dem nun auch bei den Kanuten erst einmal wieder alles vorbei ist, von der Cottbuser Liveband „nAund“.